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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3494
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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SPEZIALFALL Hallo, ich bin 46J alt, erwerbsunfähig, und

Kundenfrage

SPEZIALFALL

Hallo, ich bin 46J alt, erwerbsunfähig, und war vom Jan 1990 bin Nov 2000 verheiratet mit meinem Ex-Mann der viel älter ist als ich- jetzt 73Jahre alt.
Mein Ex-Mann war Beamter.

Frage:
1.Werden die Jahre die wir verheiraten waren - bei einer Wiederheirat -angerechnet?
2.Unter welchen Bedingungen würde ich Wittwenrente beziehen? und welche kleine,große
3.In wiefern spielt der Altersunterschid eine Rolle bei Wittwenrente?

Danke XXXXX XXXXX Antwort mfG [email protected]
02305-84676
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie vor dem 31.12.2001 geheiratet haben, werden Sie nach altem Recht behandelt. Das Altersvermögensergänzungsgesetz gilt für Sie insoweit nicht.

Nach Ihrem Sachvortrag sind Sie mit Ihrem Mann aber nicht mehr verheiratet. Da der Anspruch auf Witwenrente eine zum Todeszeitpunkt bestehende und wirksame Ehe voraussetzt, kommt bereits vor diesem Hintergrund ein Anspruch auf eine Witwenrente bei Ihnen nicht in Betracht.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

sollten Sie nunmehr nach Einsichtnahme in meine Antwort keine weiteren Rückfragen haben, mögen Sie meine Antwort akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo, das war nicht meine Frage.

Ich weis daß wir nicht verheiretet sind ... es geht darum wenn wir jetz ich 46j und mein Ex 73 Jahre alt erneut heiraten? wie ist dann die Sachlage

 

Frage:
1.Werden die Jahre die wir verheiraten waren - bei einer Wiederheirat -angerechnet?
2.Unter welchen Bedingungen würde ich Wittwenrente beziehen? und welche die kleine,große Rente
3.In wiefern spielt der Altersunterschid eine Rolle bei Wittwenrente wenn wir jetzt neu heiraten?

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie Ihren Ex-Mann erneut heiraten, muss die Ehe mindestens ein Jahr lang bestanden haben.
Darüber hinaus darf die Ehe nicht geschlossen werden, um einen späteren Anspruch auf Hinterbliebenenrente vorweisen zu können (sog. Versorgungsehe).

Als Witwer eines Beamten würden Sie eine Witwenrente erhalten, die an dem Ruhegehalt des Verstorbenen berechnet werden würde.
Die Höhe der Witwenrente entspricht 60 Prozent des Ruhegehalts des Verstorbenen.

Sollte die Ehe mit Ihrem Ex-Mann allerdings kinderlos bleiben, wird von einer Versorgungsehe ausgegangen, so dass Sie in diesem Fall keine Leistung erhalten würden.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie keine Nachfragen mehr haben sollten, bitte ich nunmehr meine Antwort zu akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo, ich bitte noch um eine Erklärung

 

in wiefern spielt der Altersunterschied eine Rolle bei der Anerkennung der Ehe /bzw.später Rente wo mein Ex - 73Jahre alt!!! aslo über 70!! und schon Rente bezieht und ich 46Jahre?

 

Wie wird fesestellt dass das eine Vorsorgungsehe ist wo wir schon mal 10Jahre verheiratet waren? Nach welchen Kriterien wird das festgestellt?

 

Was meinen Sie - wenn die Ehe kinderlos bleibt.

Heist das bei allen Ehe die kinderlos sind hat der Hinterbliebene kein Recht auf Witwe/Witwer Rente?

 

Können Sie die Sachlage etwas preziser beschreiben?

 

mfG Ana Hellig

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

hier kommt es auf § 19 Beamtenversorgungsgesetz an:

§ 19 Beamtenversorgungsgesetz: Witwengeld

(1) Die Witwe eines Beamten auf Lebenszeit, der die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 erfüllt hat, oder eines Ruhestandsbeamten erhält Witwengeld. Dies gilt nicht, wenn

1. die Ehe mit dem Verstorbenen nicht mindestens ein Jahr gedauert hat, es sei denn, dass nach den besonderen Umständen des Falles die Annahme nicht gerechtfertigt ist, dass es der alleinige oder überwiegende Zweck der Heirat war, der Witwe eine Versorgung zu verschaffen, oder

2. die Ehe erst nach dem Eintritt des Beamten in den Ruhestand geschlossen worden ist und der Ruhestandsbeamte zur Zeit der Eheschließung die Regelaltersgrenze nach § 51 Abs. 1 und 2 des Bundesbeamtengesetzes bereits erreicht hatte.

(2) Absatz 1 gilt auch für die Witwe eines Beamten auf Probe, der an den Folgen einer Dienstbeschädigung (§ 49 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes) verstorben ist oder dem die Entscheidung nach § 49 Abs. 2 des Bundesbeamtengesetzes zugestellt war.

Wenn die Ehe mit dem verstorbenen Beamten nicht mindestens ein Jahr gedauert hat oder erst nach dem 65. Geburtstag des Versorgungsempfängers geschlossen wurde, wird von Gesetzes wegen vermutet, dass durch die Heirat beabsichtigt war, der Witwe eine beamtenrechtliche Versorgung zu sichern.

Den Umstand mit der Kinderlosigkeit bitte ich zu ignorieren.

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