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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich wohne mit meinen drei Söhnen zusammen Michael 26 Student

Kundenfrage

Ich wohne mit meinen drei Söhnen zusammen
Michael 26 Student kein Kindergeld
Tim 22 Student Kindergeld 184 €
Kay Kindergeld 190 € Ausbildungsgehalt 598 €
Ich bewohne ein haus meine getrennte Frau ist am 01.06.2011 uasbezahlt worden.
Ich bekomme 3043 e Netto Gehalt
Haushypotheken betragen 746 €

Meine getrennte Frau hat ein Netto Gehalt in Höhe von 1070 € hat angelgtes vermögen von 42 000 €.

Muss ich ein Unterhaltsgeld an meine Frau zahlen.
Ungeffähr reicht mir
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Problematisch in Ihrem Fall ist, dass Ihre Kinder bereits volljährig sind und somit im Unterhaltsrang nach der Mutter stehen. Darüber hinaus ist Ihrem Einkommen noch der sog. Wohnvorteil hinzuzurechnen, wovon dann allerdings wiederum die Hypothekenzinsen in Abzug gebracht werden.

Ginge man jetzt davon aus, dass sich der Wohnvorteil für das Wohnen im eigenen Haus und der Hypothekenzins deckt, dann hätten Sie ein Nettoeinkommen von rund 3.000 €. Dieses wäre dann noch um berufsbedingte Aufwendungen und den Erwerbstätigenbonus zu bereinigen. Ihr unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen würde sich dann auf 2.450 € rund bemessen.

Bei Ihrer Ehefrau wäre ebenso eine Bereinigung vorzunehmen. Die Zinsen aus dem Vermögen müsste sich Ihre Ehefrau aber auf den Unterhalt anrechnen lassen, bzw. die Zinsen werden dem Einkommen zugeschlagen. Diese belaufen sich bei 2 % Zins auf den von Ihnen benannten Betrag mit 70 € monatlich.
Bereinigt man das Einkommen der Ehefrau um berufsbedingte Aufwendungen und den Erwerbstätigenbonus, so verbleibt ein unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen in Höhe von 872 €, dem wiederum die 70 € zugeschlagen werden, so dass sich ein Einkommen von 942 € ergibt.

Die Einkommensdifferenz zwischen Ihrer beider Einkommen betrüge dann rund 1.500 €, so dass dann erst einmal ein Unterhaltsanspruch für Ihre Ehefrau von 750 € ergeben würde.

Rechnet man nunmehr das Einkommen Ihrer Ehefrau für den Volljährigenunterhalt der beiden Studenten verfüge Ihre Ehefrau über ein Einkommen von 1.840 €. Ihr Einkommen für den Volljährigenunterhalt der Kinder betrüge 2.100 €.

Der Unterhaltsbedarf der volljährigen im Studium befindlichen Kinder beträgt dann 703 € je Kind.

Beim 26jährigen Kind ergäbe sich dann ein Unterhalt, der von Ihrer Ehefrau zu tragen wäre in Höhe von 296 €, da hier kein Kindergeld mehr bezogen wird.

Beim 22jährigen Kind ergäbe sich ein Haftungsanteil für die Ehefrau am Volljährigenunterhalt von 219 €.

Über beide Beträge wäre sie daher noch leistungsfähig und müsste den volljährigen Kindern zusammen dann Unterhalt von 515 € bezahlen.

Vom Trennungsunterhalt blieben ihr daher im Ergebnis gerade einmal 235 € übrig.

Da Sie aber die Unterhaltsansprüche der volljährigen Kinder nicht mehr geltend machen können, wäre es extrem wichtig, dass die Kinder ihre Unterhaltsansprüche gegenüber der Mutter selbst und unverzüglich geltend machen.

Ich denke, wenn man sich dahingehend vereinbart, dass Sie den Unterhalt der Kinder übernehmen und im Gegenzuge keinen Trennungsunterhalt bezahlen, wäre dies eine angemessene Lösung für eine einvernehmliche Regelung.

Beim Unterhalt ist es tatsächlich manchmal wie auf dem Basar. Sie sollten immer schön weit unten ansetzen.

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich habe die Darstellung nicht ganz verstanden daher eine zusätzliche Verständnisfrage gestellt.

Ich bitte Sie mir die verständlich zu beantworten.

 

Die Söhne wohnen bei mir ich erinere Sie ich zahle die Krankenversicherung von 77,- /Monat für Michael, muss ich trotzdem an meine Frau Unterhaltsgeld zahlen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich habe die Darstellung nicht ganz verstanden daher eine zusätzliche Verständnisfrage gestellt.

Ich bitte Sie mir die verständlich zu beantworten.

 

Die Söhne wohnen bei mir ich erinere Sie ich zahle die Krankenversicherung von 77,- /Monat für Michael, muss ich trotzdem an meine Frau Unterhaltsgeld zahlen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Ich habe anschließend lediglich um eine bessere Verständniserklärung gebeten eine Antwort habe ich nicht erhalten.Meine Söhne haben es auch nicht ganz verstanden, nur ein Bischen klarer bitte.
Danke B. Kasaj
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

hier bin ich wieder, ich war kurze Zeit unterwegs.

Gerne können wir Ihre Verständnisfragen hier noch weiterhin im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion klären.

Bitte fragen Sie konkret nach, was genau ich Ihnen erklären soll.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Herr Rösenmeier,
offensichtlich gibt es hier Schwirigkeiten mit dem Informationsaustausch?
Ich habe meine Frage bereits zwei mal gesendet wie auch immer ich stelle sie noch mal.
Bitte bringen Sie es mir verständlicher da damit ich es verstehe, hat meine Frau überhaupt Anspruch auf das Unterhaltsgeld zumal ich für den Ältesten Sohn auch die Krankenversicherung zahle.
Und wenn Sie einen Anspruch hat bitte wieviel, muss nicht auf 10 € genau sein.
Ich danke im voraus.

Ihre Ausführung war zwar ausführlich jedoch nicht zu verstehen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung.

Leider hat in Ihrem Fall Ihre Ehefrau tatsächlich einen Unterhaltsanspruch, zumindest für die Dauer der Trennung bis zur Rechtskraft der Scheidung.

Es ist richtig, dass Sie die 3 Kinder im gemeinsamen Haushalt haben und versorgen. Dies wird aber bei der Bemessung des Trennungsunterhaltes deswegen nicht berücksichtigt, weil Ihre Kinder bereits volljährig sind.

Das Unterhaltrecht geht von sog. Unterhaltsrängen aus.
Im ersten Unterhaltsrang stehen minderjährige Kinder, die vorliegend nicht mehr vorhanden sind.
Im zweiten Unterhaltsrang steht die Ehefrau, auch die getrennt lebende Ehefrau, als auch der Unterhaltsanspruch der geschiedenen Ehefrau.

Damit steht Ihre Ehefrau im 2. Unterhaltsrang vor den volljährigen Kindern. Dies bedeutet, dass der Unterhaltsanspruch Ihrer Ehefrau als erstes berechnet wird. Nur dann, wenn danach noch Leistungsfähigkeit besteht, wären die volljährigen Kinder an der Reihe.

Deswegen habe ich den umständlichen Weg der Berechnung gewählt und Ihnen aufgezeigt, dass aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben in Ihrer ersten Ausgangsfrage ein Unterhaltsanspruch von etwa 750 € besteht, den Ihre Ehefrau Ihnen gegenüber geltend machen kann.

Durch Ihre Unterhaltszahlung an Ihre Ehefrau, die natürlich genauer zu berechnen ist, als anhand der hier gemachten Angaben, ist Ihre Ehefrau dann aber verpflichtet, für die volljährigen Kinder Unterhalt zu bezahlen, den ich Ihnen wie oben beschrieben auch gleich berechnet habe.

Im Ergebnis versetzt Ihre Unterhaltszahlung an Trennungsunterhalt an Ihre Ehefrau, Ihre Ehefrau nur in die Lage, dann Unterhalt an die volljährigen Kinder zu bezahlen. Von daher macht die Geltendmachung des Trennungsunterhaltes in der von Ihrer Ehefrau geforderten Höhe ja gerade keinen Sinn, denn Sie würden das Geld Ihrer Ehefrau überweisen und Ihre Ehefrau dann an die volljährigen Kinder.

Wenn alles Ansprüche berechnet und ggf. gerichtlich durchgesetzt werden müssen, verdienen daran letztendlich nur die Anwälte.

Aufgrund des eigenen Einkommens ohne Ihren Trennungsunterhalt ist Ihre Ehefrau nicht in der Lage, Unterhalt an die Kinder zu bezahlen.

Im Ergebnis heben sich die Ansprüche auf Trennungsunterhalt und die Ansprüche auf Volljährigenunterhalt in etwa wieder auf.

Die Krankenversicherung für den volljährigen Sohn wäre zwar noch zu berücksichtigen. Wenn man diese Ihnen vom Einkommen abzieht, verringert sich der Unterhalt aber nur unmaßgeblich. Hier wäre dann eher der Unterhaltsbedarf dieses Kindes heraufzusetzen, so dass die Kindesmutter über dessen Unterhaltsanspruch dann wiederum an den Kosten für die Krankenversicherung beteiligt wäre.

Versuchen Sie einfach Ihrer Ehefrau deutlich zu machen, dass, wenn Sie hier den Trennungsunterhalt geltend macht, diese Unterhaltszahlung Ihre Ehefrau dann in die Lage versetzt, den Unterhalt für die Kinder zu bezahlen. Sie selbst hat von dem Unterhalt nichts.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den Sachverhalt annähernd verständlich erklären.

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