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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wenn man nach einer Scheidung noch im Grundbuchamt eingetragen

Kundenfrage

Wenn man nach einer Scheidung noch im Grundbuchamt eingetragen ist hat man da das Recht Miete von der noch in dem Haus lebenden Person zu verlangen? Auch wenn die Scheidung schon 1998 war.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Derjenige Miteigentümer, der nicht im Haus verblieben ist, kann von dem verbliebenen in der Tat eine Nutzungsentschädigung verlangen.

Für den Anspruch auf Zahlung einer Nutzungsvergütung ist es unerheblich, ob ein Ehegatte dem anderen die Wohnung überlassen musste oder freiwillig überlassen hat.

Der Nutzungsentschädigungsanspruch wird der Höhe nach wie eine Miete bemessen. Man setzt die ortsübliche Miete an. Der Anspruch besteht bei hälftiger Miteigentümerschaft in 50% der sich ergebenden ortsüblichen Miete.

Es ist allerdings nicht möglich, die Nutzungsentschädigung rückwirkend geltend zu machen, es sei denn es findet eine Beanspruchung wegen eines auf dem Haus lastenden gemeinsamen Darlehens statt.



Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir hatten einen Ehevertrag und da stand drin das ich durch eine Scheidung keinen Anspruch habe. Kann ich trozdem jetzt noch Miete verlangen?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es käme darauf an, worauf Sie keinen Anspruch haben sollen und ob damit auch eine etwaige Nutzungsentschädigung gemeint ist.

Gegebenenfalls sollten Sie den Ehevertrag daraufhin einer anwaltlichen Prüfung unterziehen lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe keinen Anspruch auf das Haus da es von seinem Vater überschrieben wurde. Wir hatten aber eine Grundschuld aufgenommen in der ich mit drin stehe.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie als Miteigentümerin eingetragen sind, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung.

Dass Ihnen möglicherweise zugewinnstechnisch nichts zusteht, hat damit erst einmal nichts zu tun.

Die Grundschuld belastet nur das Grundstück insgesamt und hat mit der Eigentumsfrage nichts zu tun.

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