So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6468
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Ich war 2 tage vor weihnachten bis zum 28.12 krank geschrieben.

Kundenfrage

Ich war 2 tage vor weihnachten bis zum 28.12 krank geschrieben. Grippe. mein Arzt frug mich ob ich Weihnachten etwas vor habe. wahrheitsgetreu antwortete ich mit ja. Ich will nach Bayern. Er antwortete " dem steht nicht entgegen, im Gegenteil die Bergluft würde mir gut tun. ich sagte mal schauen wie sich die Grippe entwickelt. nach zwei tagen ging es besser und ich bin gefahren. Als ich heute auf Arbeit kam, mußte ich zum Chef. Man unterstellte mir ich wollte nur mein Weihnachtsfrei verlängern. Eine Bescheinigung vom Artzt atte ich nicht.Bin aber sicher das ich die noch nachreichen kann, obwohl man die auf Arbeit nicht mehr will. Am Montag soll wohl noch ein Gespräch statt finden. Muß ich jetzt mit der fristlosen Kündigung rechnen und was kann ich dagegen unternehmen, wie soll ich mich jetzt verhalten. Übrigens hat jeder au Arbeit gesehen das ich krank war.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich sind Sie verpflichtet, dem AG eine AU vorzulegen. In der Regel muss dies spätestens am 3.Werktag erfolgen, manche Verträge sehen allerdings vor, dass die AU schon am 1.Werktag vorgelegt wird.

Was Sie während der Krankschreibung dürfen, hängt von der Krankheit ab. Wenn der Heilungsprozess durch die Reise sind verzögert wird, dies ist nach Aussage des Arztes nicht anzunehmen, kann man verreisen. Allerdings muss derjenige einer Reise zustimmen, der während der Krankheit zahlen muss, also der AG.

Eine fristlose Kündigung ist in Ihrem Fall nicht gerechtfertigt. Wenn es sich um ein einmaliges und erstmaliges Ereignis handelte, müssen Sie mit einer Abmahnung und im Wiederholungsfalle mit einer Kündigng rechnen.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
leider ist da die Antwort die ich sch wuste. ich dachte sie können mir mehr helfen
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie wollten wissen, ob eine fristlose Kündigung droht. Dies wurde beantwortet. Haben Sie noch Ergänzungsfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
S. Grass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
was mache ich wenn doch am montag eine fristlose kündigung ausgesprochen wird
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
was mache ich wenn man doch eine fristlose kündigung ausspricht
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie am Montag die fristlose Kündigung (schriftlich) erhalten, sollten Sie sich sofort dagegen zur Wehr setzen. Hierzu können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden, der für Sie eine Klage fertigt und einreicht, es besteht aber auch die Möglichkeit direkt zur Geschäftsstelle des Arbeitsgerichtes zu gehen und das Anliegen vorzutragen. Dort wird dann die Klageschrift gefertigt und eingereicht.

Legen Sie den Gericht als Beweismittel die AU vom Arzt vor und bennenen Sie auch den Arzt als Zeugen, dass er Ihnen die Reise zur Genesung empfohlen hat bzw., dass die Reise dem Genesungsprozess nicht hinderlich war.

Beachten Sie bitte, dass Sie innerhalb von max. 3 Wochen Klage erhoben haben müssen, falls Ihr Betrieb mehr als 10 AN hat. In Kleinbetrieben besteht keine Klagefrist, dennoch sollten Sie nicht zu lange zögern.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
nein die antworten sind ausreichend danke
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich wünsche viel Erfolg und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass