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Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
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Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Hallo habe eine Frage in einem Vaterschaftfestellungsverfahren

Kundenfrage

Hallo

habe eine Frage in einem Vaterschaftfestellungsverfahren wurde festegestellt das ich nicht der Vater bin. Nun hat meine Anwältin Klage an den von der Kindsmutter genannten vermeintlichen Vater gestellt. Es erging ein Versäumnisurteil. Gegen dieser hat der Beklagte 3 Tage vor Ablauf Einspruch eingelgt. Er bestreietet die Vaterschaft. Er hat auf mehrer Schreiben meiner Anwältin und Gericht nicht reagiert. Nur schreibt sein Anwalt er müsste kein DNA für einen Test abgeben da es keine Gründe gäbe. Es wurde nun eine mündliche Verhandlung angesetzt . Ich habe das Gefühl das meine Anwältin mit der sache überfordert ist. Nun will Sie wieder Zeugen wie mein Ex haben die in als Vater bennen. Das kann doch nicht sein. Dann kann man nie zu seinem Recht kommen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

darf ich fragen, ob Sie die Sache und Ihre Einwänden mit der Kollegin besprochen haben?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Dame ist glaube ich überfordert,. Musste sich erst ein Buch kaufen usw. Der Beklagte hat auf kein Schreiben nichts reagiert. Erst kurz vor Ende der Einspruchfristende des Versäunisurteils mit Schreiben seines Anwalts er wäre nicht der Vater es gäbe keine Gründe für die Zahlung und einen Test. Jetzr will die Anwältin wieder Zeugen usw. das er es ist. Eine Nennung der Mutter die es vor Zeugen gesagt hat sollte reichen. Wie soll ich sonst zu meinem Recht kommen. Das Versäumnisurteil kann ich ja trotz Einspruch vollstrechecken . Vor allem seh ich keinen Sinn in dem mündlichen Termin. Ohne Test gibt es nie klarheit.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann sollten Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrer Anwältin führen, bevor Sie handeln.

Nennt Sie keine überzeugende Argumentation, weshalb die von Ihnen genannten Maßnahmen nicht getroffen werden, sollten Sie dann einen neuen Vertreter suchen. Grundsätzlich müssen Sie aber die Kosten der Kollegin -bis zum jetzigen Zeitpunkt- bezahlen, was zu einer Doppelbelastung führt.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.

Ernesto Grueneberg und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich würde nur gerne wissen welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen das das Gericht festlegt das einfach dieser Test gemacht wird.

 

Jetzt hat diese Person Einspruch eingelegt ohne den Test wird nie klarheit in die Sache kommen

 

Seine Anwältin meint es gebe keine Begründung für Abgabe einer DNA für einen Test

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Was genau für eine Klage eingereicht worden ist? Was wird geltend gemacht? vor welchem Gericht?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Gezahlter Unterhalt über 30,000 euro. Vor dem Landgericht . Wurde an das Famliengericht übergeben. Dies hat Versäumnisurteil erlassen. 2 Tage vor Ablauf hat der Beklagte Einspruch eingelegt.

Vollstrecken kann man das Versäumnisurteil trotzdem meines Wissens. Der Beklagte hat auf ca 20 Schreiben von Anwalt und Gericht nicht reagiert. Erst auf den letzten Drücker Einspruch gegen Versäumnisurteil . Begrüdung sei nicht der Vater. Verstehe nicht warum ich nun wieder beweisen muss das er es laut Mutter ist.

Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie haben bei der Klage erhebliche Schwierigkeiten, da aufgrund der erfolgten Vaterschaftsanfechtung rechtlich kein Vater des Kindes vorhanden ist.

Sie sind allerdings überhaupt nicht berechtigt, Klage auf Feststellung der Vaterschaft zu erheben, da dieses Recht nur dem Kind und der Mutter zusteht.

Nach Rechtsprechung des BGH (FamRZ 2008, 1424) kann dies trotzdem erreicht werden durch eine sog. "inzidente Feststellung der Vaterschaft des Beklagten". Dies kommt dann in Betracht, wenn der Kläger andernfalls rechtlos gestellt wäre, weil weder die Kindesmutter noch der mutmaßliche Erzeuger bereit sind, dessen Vaterschaft gerichtlich feststellen zu lassen.

Ihre Anwältin muss also alle Umstände konkret und unter Beweisantritt vorzutragen, die für eine gelebte Beziehung des potentiellen biologischen Vaters zum Kind sprechen und aus denen auf eine genetische Vaterschaft geschlossen werden kann (Heiß in Heiß/Born, Unterhaltsrecht, § 14 Rn. 79).

Sie sollten dies ausdrücklich mit der Kollegin besprechen.