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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Thema Verjährung: Handwerksleistung wurde erbracht, Schlussrechnung

Kundenfrage

Thema Verjährung:

Handwerksleistung wurde erbracht, Schlussrechnung wurde seid Jahren nicht gestellt. Leistung jedoch voll bzw. in einigen fällen auch nicht ganz erbracht. Wann verjährt nach BGB und VOB (bitte beide Varianten aufführen) der Anspruch auf den Ausgleich der Rechnung, welche noch immer gestellt werden muss ? Ist zudem dann das Datum der Erstellung der Rechnung entscheidend oder die letzte erbrachte Leistung, oder ab wann beginnt welche Verjährung zu laufen ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Die Voraussetzungen für den Verjährungseintritt beziehungsweise die Verjährung als solches sind nach dem BGB sehr ähnlich zu der VOB,hier gibt es aber doch (in der Praxis sehr gravierende) Unterschiede.

 

Die Verjährung beträgt für beide Fälle grundsätzlich gemäß § 195 BGB 3 Jahre.

 

Unterschiedlich ist aber nicht die Verjährungsfrist, sondern der Verjährungsbeginn.

 

Gem. § 199 BGB beginnt die Verjährung mit Ablauf des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist, sowie fällig ist (objektiv!) und der Gläubiger (also der Werkunternehmer) Kenntnis hiervon hat (dieses dürfte regelmäßig vorliegen).

 

Sofer die Anwendbarkeit der VOB Vereinbarung erst, ist zusätzlich das Erstellen einer ordnungsgemäßen Abschlussrechnung zusätzlicher Voraussetzung für den Verjährungsseinstritt.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu genau diesem Thema beigefügt:

 

http://www.advocatio.de/upload/files/3898392014378e407023ab.pdf

 

Sollte hier VOB vereinbart sein, spricht also die noch nicht erteilte Schlussrechnung dafür, dass Verjährung noch nicht eingetreten ist. Selbstverständlich darf aber das Erstellen einer Schlussrechnung nicht in alle Ewigkeit hinausgezögert werden.

 

Der Schuldner der Zahlung kann hier also die Verjährung gegebenenfalls früher erreichen, indem er den Werkunternehmer unter Setzung einer angemessenen Frist zur ordnungsgemäßen Endabrechnung auffordert.

 

Bei der VOB kommt es also darauf an, dass die Leistung erbracht ist und der vertraglich vereinbarte Fälligkeitszeitpunkt vorliegt, bei der VOB muss zusätzlich noch eine ordnungsgemäße Endabrechnung erfolgen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt






Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Mit freundlichem Gruß

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Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

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