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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16994
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Meine Schwägerin ist 19. Mit 17 unterschrieb sie einen Vertrag

Kundenfrage

Meine Schwägerin ist 19. Mit 17 unterschrieb sie einen Vertrag mit einer Fahrschule. Die Mutter unterschrieb diesen Vertrag nicht, wußte jedoch davon.

Die Fahrschule wurde vollständing in Anspruch genommen - der Führerschein ist da. Die anfallenden Kosten konnten jedoch nicht bezahlt werden. Der Fahrschulinhaber wendete sich an die Mutter, die eine Ratenzahlung anbot. Der Haushalt verfügt über sehr wenig Geld, so dass die Raten unregelmäßig kamen.

Der Fahrschulinhaber schaltete einen Anwalt ein und erwirkte einen Titel. Die Mutter - selbst mit einer Trennung vom Lebensgefährten, Geldsorgen und Auszug überfordert - versäumte, Einspruch einzulegen. Der Titel wurde durchgesetzt, mit 12% Verzinsung.

Meine Schwägerin befindet sich in einer unbezahlten Ausbildung und ist selbstredend nicht in der Lage, die Kosten zu tragen. Die Mutter ist ebenfalls bereits verschuldet (unter anderem mit der Wohnung) und ist ebenfalls nicht in der Lage, die Kosten zu zahlen.

Mittlerweile nehmen die Anwaltskosten einen erheblichen Teil der Schulden ein.

Mein Mann und ich haben uns daher mit einem Zahlungsvorschlag an die Fahrschule gewendet. Wir würden eine Summe (geringer als die Gesamtforderung) sofort begleichen, wenn er die Forderung fallen lässt. Nach einigem Hin und Her mit dem Anwalt der Fahrschule liegt nun wieder eine Mahnung auf dem Tisch. Neue Kosten sind entstanden und so geht es immer fort.

Meine Frage ist:
Macht es Sinn, den Titel anzufechten, da der Vertrag mit einer Minderjährigen geschlossen wurde? Wie hoch wären die Erfolgschancen.

Und - welche anderen Lösungsmöglichkeiten gibt es? Wir können selbst die volle Höhe nicht aufbringen. Meine Schwiegermutter (alleinerziehend mit 2 Kindern) schon gar nicht.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

"Mein Mann und ich haben uns daher mit einem Zahlungsvorschlag an die Fahrschule gewendet. Wir würden eine Summe (geringer als die Gesamtforderung) sofort begleichen, wenn er die Forderung fallen lässt. Nach einigem Hin und Her mit dem Anwalt der Fahrschule liegt nun wieder eine Mahnung auf dem Tisch. Neue Kosten sind entstanden und so geht es immer fort."

- Kam es hier zu einer Zwischenlösung?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, leider kam es zu keiner Zwischenlösung. Es kam eine Antwort, dass unser Angebot nicht akzeptiert wird. Das ist derzeit der Stand der Dinge.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke.

Das ist sehr schade.

Im Grunde ist die Forderung aber nicht zu beanstanden.

Die Leistungen wurden in Anspruch genommen und muss daher bezahlt werden.

Es macht keinen Sinn, den Titel anzufechten.

Es sind keine Tatsachen ersichtlich, die die Forderung zu Fall bringen könnten.

Hier muss unbedingt eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Gegenseite getroffen werden.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Eine Nachfrage hätten wir noch. Macht es auch keinen Unterschied, dass der Vertrag mit einer Minderjährigen geschlossen wurde?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, da sie zwischenzeitlich volljährig geworden ist, niemand widersprochen hat und die Leistungen in Anspruch genommen worden sind.



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