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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben am 19.12. 2011 einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben am 19.12. 2011 einen VW Polo Baujahr 2003 verkauft. Der Kaufvertrag wurde unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Alle uns bekannten Mängel wurden dem Käufer mitgeteilt. Als der Neue Besitzer mit dem Fahrzeig weggefahren ist fing plötzlich die Lampe der Motorsteuerung an zu brennen und zeigte einen Fehler an. Angeblich leuchtet jetzt auch noch die EPC Lampe und bei dem Fahrzeug würden die Bremslichter dauerhaft brennen. Der Käufer unterstellt uns nun, dass wir die Fehler kannten und ihm verschwiegen haben und ihn arglistig getäuscht haben. Uns sind diese angebenen Mängel nicht bekannt. Er unterstellt weiter, dass die Lampen schon öfter dauerhaft gebrannt haben und das Auto dann nicht mehr anspringt. Dies ist bei uns noch nie passiert. Als er den Wagen besichtigt hat und auch Probegefahren ist schreibt er selbst, waren die Mängel nicht vorhanden. Er will das nun defekte Fahrzeug zurückgeben und droht uns mit rechtlichen Schritten. Wir haben das Fahrzeug nach bestem Wissen und Gewissen verkauft. Die Mängel die der Käufer unterstellt sind bei uns nicht aufgetreten und nun sollen wir ein defektes Fahrzeug zurücknehmen. Wie sollen wir uns verhalten. Mein Mann macht eine Umschulung und ich arbeite in Teilzeit und konnten uns keine Rechtschutzversicherung leisten.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie sollten den Käufer höflich aber bestimmt darauf hinweisen, dass die Mängel bei Kauf nicht vorlagen.

Der Käufer muss beweisen, dass die Mängel schon beim Kauf vorlagen.

Insbesondere müsste er beweisen, dass Sie Kenntnis hatten und ihn getäuscht haben.

Das kann der Käufer aber gar nicht beweisen - daher sind Sie auf der sicheren Seite.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Aber wie würde das in einem Gerichtverfahren laufen, wie sollen wir beweisen, dass diese Mängel bei uns wirklich nicht aufgetreten sind. Er schreibt weiter, dass bei der Besichtigung die Mängel nicht erkennbar waren.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Klagen müsste der Käufer - damit ist dieser auch beweisbelastet und müsste vortragen und beweisen, dass die Mängel schon vorlagen - das kann er nicht.

Zu Ihren Gunsten spricht, dass sich der Käufer das Fahrzeug vorher angeschaut hat und dies sicher auch im Kaufvertrag entsprechend vermerkt ist.

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