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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

ich arbeite seit 2004 - 100 Std. im Monat- in einem kleinen

Kundenfrage

ich arbeite seit 2004 - 100 Std. im Monat- in einem kleinen Hotel. Diese 100 Std.sind aufgeteilt in eine 5 Tage Woche zu je 4,6 Std pro Tag entspricht ca. 23 Std die Woche. Wie in diesem Beruf üblich häufen sich immer wieder Überstunden an. Meine waren jetzt auf 60 Std angewachsen. Es war vereinbart jetzt etwas weniger zu arbeiten um Überstunden abzubauen. Ich bin aber nun krank geworden. Mein Arbeitgeber berechnet mir nun aber nur die Arbeitstage,die ich hätte arbeiten sollen,(2 Tage die Woche) der Rest ist Freizeitausgleich. Ist das ok?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gerne wie folgt ausführen:

Wenn der Freizeitausgleich bereits vor der Erkrankung mit dem Arbeitgeber vereinbart war, so gilt der Freizeitausgleich auch während der Krankheit als in Anspruch genommen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht bereits so entschieden. AZ: 6 AZR 374/02

Selbst wenn der Mitarbeiter für den gesamten Freistellungszeitraum erkrankt, bekommt er dafür keine weiteren freien Tage.

Die Handhabung des Arbeitgebers ist daher nicht zu beanstanden.
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gerne wie folgt ausführen:

Wenn der Freizeitausgleich bereits vor der Erkrankung mit dem Arbeitgeber vereinbart war, so gilt der Freizeitausgleich auch während der Krankheit als in Anspruch genommen. Dies hat das Bundesarbeitsgericht bereits so entschieden. AZ: 6 AZR 374/02

Selbst wenn der Mitarbeiter für den gesamten Freistellungszeitraum erkrankt, bekommt er dafür keine weiteren freien Tage.

Die Handhabung des Arbeitgebers ist daher nicht zu beanstanden.