So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Anja Merkel.
Anja Merkel
Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2231
Erfahrung:  Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
35164805
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Anja Merkel ist jetzt online.

Ich ware von 1997 bis 2005 bei decoma prometall beschäftig,

Kundenfrage

Ich ware von 1997 bis 2005 bei decoma prometall beschäftig, wurde gekündigt (firma ist heute zu). Habe bei Decoma Sulzach am 26 april 2011 erneut angefangen, mit zeitvertrag (bin beim vierte verlängerung). Habe kürtzilch erfahren, das ich ein feste vertrag verlangt hätte können schon bei der erste vertrag, weil Decoma prometall und Decoma sulzbach die selbe firma ist. Ich wusste es nicht, hätte mich die Personnalabteilung darüber informieren?
Bei lohn und prämie (weihnachtsgeld-leistungpramie) fangen ich wieder unten an, sollte ich nicht der selbe status haben, weil es ist nicht mein erste jahr sondern ich habe schon 8 jahre bei Prometall gehabt? Kannt ich was unternehmen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.



Leider können Sie nichts unternehmen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass decoma prometall und Decoma Sulzach der selbe Arbeitgeber ist, liegt Ihr damaliges Arbeitsverhältnis zu weit zurück. das Bundesarbeitsgericht hat grundsätzlich entscheiden, dass frühere Arbeitsverhältnisse, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, einem befristeten Arbeitsvertrag nicht entgegen stehen, vgl. BSG Urteil vom 06.04.2011, 7 AZR 716/09.

Hinsichtlich des Lohns und der Prämie fangen Sie rechtmäßig wieder neu an, da Sie einen neuen Arbeitsvertrag abgeschlossen haben.


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie noch darauf hinweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist. Ich gehe davon aus, dass Sie die AGB's des Portalbetreibers gelesen haben und die Antwort durch akzeptieren entsprechend vergüten.

Sie akzeptieren einfach durch klicken auf den grünen AKZEPTIEREN Button.


Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Anja Merkel, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2231
Erfahrung: Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
Anja Merkel und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

die Vorbeschäftigung bis 2005 ist schon dehalb leider nicht maßgeblich, denn eine Befristung ohne sachlichen Grund ist nach dem Wortlaut des § 14 II 2 TzBfG zwar nicht zulässig, wenn zu demselben Arbeitgeber zuvor bereits ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis bestanden hatte. Damit sollen missbräuchliche Befristungen vermieden werden.

 

Ein solcher Missbrauch wird vom Bundesarbeitsgericht nicht gesehen, wenn wie in Ihrem Fall zwischen dem Ende des früheren Arbeitsverhältnisses und dem weiteren sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrag mehr als 3 Jahre liegen (vgl. BAG, Urteil vom 06. April 2011, 7 AZR 716/09).

 

Ob bei Ihnen überhaupt eine Mehrfachbefristung zulässig ist, kann so leider nicht beurteilt werden. Das hängt davon ab, ob es sich um eine Befristung mit oder ohne sachlichen Grund handelt, vgl. § 14 I TzBfG.

 

 

Einiges spricht bei Ihnen für ein Vorliegen eines befristeten Arbeitsverhältnis mit sachl. Grund.

 

Sollte das Arbeitsverhältnis als mit sachl. Grunrd befristetet bezeichnet sein und an den angeführten Gründen Zweifel bestehen, sollten Sie mit dem konkreten Arbeitsvertrag die Gewerkschaft oder einen Kollegen vor Ort aufsuchen.

 

http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__14.html

 

Eine sog. Enfristungsklage muss übrigens innerhalb von 3 Wochen ab Ende der Befristung erhoben werden. Das ist insbesondere relevant, wenn Ihr Vertrag einmal nicht verlängert werden sollte.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.


Bitte vergessen Sie nicht, die Antwort zu akzeptieren. Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland verboten.


Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

P.S.

Sehr geehrte Kollegin, versehentliches Doppelposting! Irgendwie hat die Sperre nicht funktioniert...

Experte:  Anja Merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben Glück und Ihre Frage gleich von 2 Anwälten beantwortet bekommen. Dies war wohl ein Fehler des Systems.

Ich bitte höflichst meine Antwort zu akzeptieren.

Beste Grüße

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz