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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16354
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag, wir haben vor knapp 2 Jahren in (wie wir meinen

Kundenfrage

Guten Tag, wir haben vor knapp 2 Jahren in (wie wir meinen Mischgebiet) nach % 34 550 m2 gebaut, 3 Etagen, unten unser Büro, Küche, Frühstücksraum, 1.Stock 6 Hotelzimmer, oben unsere Privatwohnung.
Da das Hotel sehr gut läuft möchten wir es auf unsrem Grunstück direkt neben dem bestehenden Gebäude erweitern, 4 Stockwerke, 17 Zimmer.
Eigentlich wollten wir 5 Stockwerke, dann währen wir genauso hoch gewesen wie ein direkt benachbartes Mehrfamilienhaus, vorbesprechungen mit dem Bauamt haben gezeigt, dass wir für die Bauvoranfrage das 4. OG besser weglassen, um keinen zu verärgern. Während die Baurechtsabteilung die Erstellung beführwortet, lehnt die Stadtplanung ab: passt nach Art und Mass nicht in die Umgebung. Im Umkreis von 140 m Luftlinie sind eine Kirche, ein Firmengebäode mit 6 Firmen, eine Massagepraxis, ein Steuerberater, eine Zimmerei, ein Gartenbaubetrieb und 2 Baufirmen. M.E. nach wird die Art des Gebietes nicht richtig ausgelegt bzw. der Passus "nähere Umgebung" auf die unmittelbaren Angrenzer beschränkt. Wir haben morgen ein Sondierungsgespräch mit dem Bauamt. Welche Vorgehensweise schlagen Sie vor? Könnten Sie uns auch aus der "Ferne" nachhaltig unterstützen? Was würde das kosten?
Helmut Steffan
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Das Maß der baulichen Nutzung ist ein wichtiges städebauliches Instrument.


Es wird durch die Grundflächenzahl, die Geschossflächenzahl, die Baumassenzahl oder die Höhe bestimmt.

Es besteht die Möglichkeit, Ausnahmen oder Befreiungen von sich


Es ergibt sich meist aus dem Bebauungsplan, oder der Eigenart der näheren Umgebung in die es sich einzufügen hat.

Es besteht die Möglichkeit von den festgesetzten Maßen Ausnahmen oder Befreiungen zu beantragen.


Die festgestetzten Maße dürfen nicht überschritten wohl aber unterschritten werden.


Die Art der baulichen Nutzung richtet sich nach der BaunutzungsVO.


Ein Mischgebiet nach § 6 BauNVO dient dem Wohnen und der Unterbringung von Gewerbegebieten.


Diese beiden Nutzungsarten stehen gleichberechtigt nebeneinander.


De Gewerbegebiete dürfen aber das Wohnen nicht wesentlich stören.


Es darf zudem nicht eine der Hauptnutzungsarten dominieren.

Vor allem aber gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.


Betriebe des Beherbergngsgwerbes sind allgemein zulässig.


Sie sollten sich morgen bei dem Sondierungsgespräch genauestens begründen lassen, warum genau die Erweiterung stört.

Meines Erachtens dürfte der eigentliche Störfaktor das Maß sein, nämlich dass das Gebäude mit zuvielen Stockwerken zu dominat wirkt.

Sie sollten dann den Bauantrag stellen und bei Ablehnung Widerpsruch einlegen und notfalls sogar vor dem zuständigen Verwaltungsgericht klagen.




Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung.

Danke





































Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Frau Schiessl, leider haben Sie keine meiner 3 Fragen beantwortet.

Welche Vorgehensweise schlagen Sie vor? Könnten Sie uns auch aus der "Ferne" nachhaltig unterstützen? Was würde das kosten?

 

Ich denke, dass das Baurecht auch nicht Ihr Fachgebiet ist. Schade.

 

Liebe Grüsse

Helmut Steffan

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Baurecht war Teil meines Wahlfachs im 1. Staatsexamen und auch Teil des 2. Staatsexamens.( Bayern)


Die Vorgehensweise habe ich Ihnen genannt.

Wenn Sie jedoch weiter gehen wollen rate ich Ihnen zu einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht sich zu begeben.

Die Kosten richten sich nach Art und Umfang wie dieser tätig wird und können daher von mit nicht abgeschätzt werdenb.


Anwaltsgebühren richten sich nach dem Gesetz, so dass jeder Anwalt gleich teuer ist.




Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet haben bitte ich um Akzeptierung


Danke

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