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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr ggehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Unterhalt

Kundenfrage

Sehr ggehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zum Unterhalt für unseren 18jährigen Sohn. Mein Ex-Mann und ich haben zudem noch eine 11jährige Tochter, beide Kinder leben bei mir. Er hat mit seiner Partnerin eine 4jährige Tochter. Mein Ex-Mann ist Zahnarzt, verdient sehr gut, hat bislang 600€ für den Sohn gezahlt, ich die private Krankenversicherung. Das Kindergeld habe ich bekommen. Ich denke, das schon diese 600€ Unterhalt nicht dem entsprechen, was seinem Einkommen zuzuordnen ist. Unterhalt für mich hat er nie zahlen müssen, ich bin trotz der Kinder immer selbständige Zahnärztin gewesen. Nun hat er die Idee, ab Jan nur noch 298€ zahlen zu wollen. (781-185 Ki-Geld= 596; 596:2=298€). Diese ca 300 € möchte er unserem Sohn direkt überweisen und keinen Unterhalt weiterhin an mich zahlen. Weitere 300€ würde er dann noch für ihn anlegen. Wie ist die Rechtslage?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Für das volljährige Kind muss der Vater den Unterhalt direkt an das Kind überweisen.

Ab Volljährigkeit sind Sie nicht länger bezugsberechtigt.

Der Sohn muss den Unterhalt selbst geltend machen.

Solange er zur Schule geht und bei Ihnen wohnt, muss nur der Vater zahlen - Sie sorgen weiter für Unterkunft und Verpflegung.

Die Rechnung des Vaters ist so auch nicht ganz korrekt.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Inwiefern stimmt die Rechnung des Vaters nicht? Muss er den kompletten Unterhalt von 781€ - Anteil Ki-Geld + Anteil Krankenversicherungan unseren volljährigen Sohn zahlen und ich Unterkunft, Verpflegung, Fahrzeugnutzung Klassenfahrt etc. übernehmen? Was fällt in den Zuständigkeitsbereich des Sohnes? Dank im voraus
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie sind ihm jetzt Beide unterhaltsverpflichtet.

Es hängt also davon ab, was Sie Beide verdienen.

Teilen Sie mir dies bitte noch mit?

Danke.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wir gehören sicher beide in die Gruppe 10, die mit 4701-5100€ angegeben ist.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also haben Sie in etwa gleich viel Nettoeinkommen / Gewinn?

Dann muss jeder noch seine Abzüge machen - insbesondere weitere Unterhaltsverpflichtungen.

Dann ist der gesamt Unterhaltsbetrag anteilig an Ihren bereinigten Einkommen zu bemessen.

Hier muss man wohl ausgehen, dass der Vater 60 % und 40 % zahlen müssen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
60% und 40% von was? Geht man denn nun ab 18 plötzlich vom einem Geamtbedarf in Höhe von 781€, wenn man einfacherweise diese Gruppe wählt aus oder ist es nach wie vor der Betrag, den dann beide leisten jeweils müssen, wenn sie ca. gleich viel verdienen. Mein Ex-Mann hat eben zu den gemeinsamen 2 Kindern diese 4jährige Tochter, ich einen älteren Sohn im Studium.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Solange er zur Schule geht und bei Ihnen wohnt, geht man dann von 781 Euro aus.

Davon zahlt der Kindsvater 60 %.

Sie müssen Ihren Teil von 40 % nicht zahlen, da Sie ja für Unterkunft und Verpflegung aufkommen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Muss man denn nicht die beiden Nettoeinkommen zusammenrechnen und landet dann in der Spalte " nach dem Umständen des Falles", der höher als 781 € ist? Irgendwie kommt es mir komisch vor, wenn mein Ex-Mann nur noch 300€ an unseren Sohn zahlen muss, wenn in einem Rechenbeispiel ein Mann mit einem Nettoeinkommen von 2100€ und einer Frau mit 1950€ NE nach Abzug des Kindergeldes schon 281,74€ zahlen muss.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das volljährige Kind hat einen Gesamtbedarf von hier 781 Euro.

Diese Betrag teilen sich die Eltern gemäß dem Einkommen.

Hier würde dann der Mann etwa 400 Euro zahlen und Sie 381 Euro.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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