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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen 400-Euro-Job. Mein Arbeitsvertrag

Beantwortete Frage:

Guten Tag, ich habe einen 400-Euro-Job. Mein Arbeitsvertrag vom 21.01.2008 ist jährlich befristet und wurde 2009 und 2010 jeweils für 1 Jahr verlängert. Mit Datum vom 12.12.2011 wurde mir mitgeteilt, dass der Vertrag am 21.01.2012 endet, ich freigestellt bin und die üblicherweise anfallenden Stunden auf Basis der geleisteten Stunden der letzten 3 Monate ausbezahlt werden. Ein Grund wurde nicht angegeben. Muss ich mich damit abfinden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

liegt ein Grund für die Befristung des Arbeitsvertrages vor bzw. ist ein solcher arbeitsvertraglich vereinbart worden?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
In §1 heißt es nur "Das Arbeitsverhältnis wird befristet geschlossen."
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

soweit vorliegend kein Befristungsgrund angegeben worden ist bzw. ein solcher auch nicht vorlag, so durfte der Vertrag nur für maximal zwei Jahre befristet werden.

Einschlägig ist hier § 14 TzBfG.

Die letzte Befristung dürfte daher bereits unwirksam sein, so dass das Arbeitsverhältnis bereits in ein unbefristetes übergegangen ist.

Sie müssen sich also mit der Vorgehensweise des Arbeitgebers nicht einverstanden erklären.

Nach § 17 TzBfG können Sie eine Arbeitsgerichtsklage führen mit dem Ziel, feststellen zu lassen, dass das Arbeitsverhältnis über den vermeintlichen Beendigungstermin fortbesteht.

Sie sollten hierzu einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ort hinzuziehen.

Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
ehr geehrter Fragesteller,

soweit vorliegend kein Befristungsgrund angegeben worden ist bzw. ein solcher auch nicht vorlag, so durfte der Vertrag nur für maximal zwei Jahre befristet werden.

Einschlägig ist hier § 14 TzBfG.

Die letzte Befristung dürfte daher bereits unwirksam sein, so dass das Arbeitsverhältnis bereits in ein unbefristetes übergegangen ist.

Sie müssen sich also mit der Vorgehensweise des Arbeitgebers nicht einverstanden erklären.

Nach § 17 TzBfG können Sie eine Arbeitsgerichtsklage führen mit dem Ziel, feststellen zu lassen, dass das Arbeitsverhältnis über den vermeintlichen Beendigungstermin fortbesteht.

Sie sollten hierzu einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ort hinzuziehen.