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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16846
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Tochter ist gerade 12 geworden. In Ihrer Klasse hat sich

Beantwortete Frage:

Meine Tochter ist gerade 12 geworden. In Ihrer Klasse hat sich das so gestaltet, dass sie dort keine Freunde hat. Sie wird gemieden, mit ihr wird nicht gesprochen, kaum einer möchte ihr zusammenarbeiten. Wir haben dazu auch schon viele Gespräch mit Beratungslehrerin, Klassenlehrerin und Direktorin gehabt. Unsere Tochter hat sehr feste Freundinnen in der Parallelklasse, sie kennt alle aus der Grundschule. Die Leistungen unserer Tochter gehen momentan immer mehr in den Keller. Die Direktorin lehnte vor den Herbstferien einen Klassenwechsel ab, weil das Sächsische SChulgesetz besagt, Klassenstärke nicht größer als 28 Schüler. Nun haben wir aber in den jetzigen 5. Klassen (unsere Tochter ist 6. Klasse Gymnasium Latein-Klasse) aber durch "Hineinklagen" bereits 30 Schüler!!! Nur bei uns lehnt man einen Wechsel ab, weil es ja "nicht so schlimm wäre für unsere Tochter" laut der Klassenlehrerin. Sie meint damit, dass unsere Tochter sich nach wie vor am Unterricht beteiligt und mit anderen Schülern lacht. Unsere Tochter geht in JEDER Hof- und Essenpause nun seit der Absage der Direktor zu den Mädchen in der anderen Klasse, die sich IMMER willkommen heißen. Trotzdem ist unsere Tochter blass, schreibt zur Zeit viele Vieren, kaum mal eine Drei und sagt "mir ist das egal". Was können wir tun, damit unsere Tochter ab nächsten Schuljahr oder EHER die Klasse wechseln kann. Wie können wir vorgehen, haben wir überhaupt eine Chance?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

§ 69 des altensächsischen Schulgesetzes besagt dass wenn die Zahl der Schüler 25 übersteigt die Klasse zu teilen ist.

Eine sog. Ist Vorschrift lässt ein Ermessen nicht zu, so dass die Klasse geteilt werden musste.


Leider hat sich das nunmehr geändert.


§ 4a des neuen Schulgesetzes geht von einer Klassenstärke von 28 Schülern aus, deren Überschreitung bedarf der Beschlussfassung durch die Schulkonferenz

In begründeten Ausnahmefällen sind Ausnahmen möglich, wobei pädagogische Gründe ausdrücklich genannt sind.


Es ist eine Ermessensvorschrift, wann ein begründeter Ausnahmefall vorliegt, d.h die Schulleiterin entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen

Da Ihre Tochter darunter zu leiden scheint, würde ich Ihnen empfehlen, sich mit dem Kinderarzt zusammen zu setzen und zu überlegen, welche Art von ärztlichem Attest, oder auch Attest eines Kinderpsychologen man hier beibringen könnte.

Dies sollte möglichst ausführlich und fundiert sein, so dass, wenn es der Schulleitung vorgelegt wird, und erneut ein Antrag auf Wechsel in die Parallelklasse gestellt wird, diese nicht anders entscheiden kann, das Ermessen also auf Null reduziert ist.

Beantragen Sie zugleich, dass eine Schulkonferenz einberufen wird, die über den Fall entscheiden soll.

Dienstaufsicht über die Schulleitung hat die sächsische Bildungsagentur.

Wenn Ihnen die Schulleitung also nicht entgegenkommt würde ich Ihnen empfehlen, sich an die sächsische Bildungsagentur zu wenden.





Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

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Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank















Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.