So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22609
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, Ich hatte vor 1,5 Wochen einen Brand in der Küche.

Beantwortete Frage:

Hallo,
Ich hatte vor 1,5 Wochen einen Brand in der Küche. Entstanden ist er durch einen Topf mit Frittierfett auf dem Herd, den ich vergessen hatte.
Jetzt habe ich folgendes Schreiben von der Polizei erhalten:
gegen sie wird ein Ermittlungsverfahren geführt, das folgende Beschuldigung zum gegenstand hat:
Fahrlässige Brandstiftung Tatzeit:... Tatort:...

Ich werde darauf hingewiesen, daß es mir freisteht dazu Stellung zu nehmen.
Was kann mir denn daraus erwachsen, soll ich dazu Stellung nehmen, oder das lieber so stehen lassen? Ist es sinnvoll mir einen mich mit einem rechtsanwalt in Verbindung zu setzten oder handelt es sich um ein Standardverfahren in dem ich nicht viel beitragen kann?
Liebe Grüße,
Simone Gleinser
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihnen wird eine Straftat nach § 306d StGB zur Last gelegt:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__306d.html

Hierbei handelt es sich um ein fahrlässiges Delikt. Fahrlässig handelt, wer eine objektive Pflichtwidrigkeit begeht, die er nach seinen eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten vorhersehen und vermeiden konnte.

Sie haben als Beschuldigte ein umfassendes Schweigerecht, vom dem Sie zur Meidung Ihnen drohender Rechtsnachteile auch unbedingt Gebrauch machen sollten.

Ich empfehle Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen. Der Anwalt wird zunächst Akteneinsicht beantragen, um die gegen Beweislage zu sichten.

Auf dieser Grundlage sollte sodann eine Einlassung in der Sache selbst verfertigt werden, die sämtliche für Sie sprechenden Umstände optimal zur Geltung bringt. Auf diese Weise sollte der Vorwurf eines fahrlässigen Handelns am ehesten entkräftet werden, so dass das Ermittlungsverfahren einzustellen sein wird.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.