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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17094
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ein Bekleidungs-Großhändler mit eigener Fertigung startet vor

Beantwortete Frage:

Ein Bekleidungs-Großhändler mit eigener Fertigung startet vor ca.einem Jahr eine Primiere
einer Bekleidungs-Kollektion die den Namen einer bekannten deutschen Schauspielerin
trägt, die angeblich die Kollektion überwiegend selbst entwirft. Große Ankündigung in allen Medien, daß ab jetzt im halbjährlichen Tournus die ".............-Kollektion" auf den Markt kommt.
Von meiner Seite (Textilgeschäft) wurde für ca. 2.500,- € aus dieser Kollektion bestellt.
Gleichzeitig wurde von uns - um die neue Kollektion auf Dauer einzuführen - Image-Werbung speziell für die Kollektion, in der Tagespresse geschaltet, außerdem eine aufwändige Schaufensterwerbung.
Nachdem nach der 1.Kollektion überraschenderweise keine Weitere folgte, haben wir beabsichtigt unsere Werbekosten (ca.700,-€) von der Warenrechnung einzubehalten und
haben gegen einen Mahnbescheid Widerspruch eingelegt, der dann später
blödsinnigerweise, von meiner Seite wieder zurückgenommen wurde, sodass jetzt u.U. über den gesamten Warenrechnungswert vollstreckt werden könnte.
Meine Frage:
Können die Aufwendungen aus der ImageWerbung als Schadenersatz getrennt
in Rechnung gestellt und gegebenenfalls eingeklagt werden. So dass wir die Warenrechnungen jetzt voll bezahlen können oder haben wir hier keine Möglichkeit mehr für einen Rechtsstreit- durch die Rücknahme des Widerspruchs.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ja, da man Sie offenbar arglistig getäuscht hat, kann auch Schadensersatz geltend gemacht werden.

Sie können daher die vergeblichen Mehraufwendungen auch entsprechend geltend machen.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann die Schadenersatz-Forderung nicht deshalb zurückgewiesen werden, weil
der Widerspruch, der aber nicht begründet wurde, zurückgenommen wurde und
somit die gesamte Forderung (Ware) aus der ".......Kollektion"akzeptiert wurde.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, das ist kein Grund.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.