So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Ernesto Grueneb...
Ernesto Grueneberg
Ernesto Grueneberg, Abogado
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1310
Erfahrung:  Master of Laws
47081509
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Ernesto Grueneberg ist jetzt online.

Mein Sohn hat eine neue Freundin, die 2 Kinder hat und Hartz

Kundenfrage

Mein Sohn hat eine neue Freundin, die 2 Kinder hat und Hartz 4 bezieht. Die Beziehung besteht erst seit 3 Monaten und er beabsichtigt zum besseren Kennenlernen mit ihr zusammenziehen.
Nur durch die gemeinsame Gestaltung des Alltags kann festgestellt werden, ob man zueinander passt und man sich das Leben als Ziehvater vorstellen kann. Mein Sohn ist erwerbstätig, möchte aber vorerst nicht mit seinen Einkünften für die Kinder und die Frau voll herangezogen werden.
Kann von Seiten des Arbeitamtes gefordert werden, dass er seine Einkünfte voll zur Anrechung bringt? Können durch die gemeinsame Nutzung der Wohnung die Hartz 4 Leistungen der Frau gekürzt werden? Welchen Rat können Sie mir geben?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

danke für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

dies wäre der Fall, wenn Ihr Sohn mit seiner Partnerin eine eheähnliche Beziehung führen, bilden diese und deren Kinder mit ihm eine sog. Bedarfsgemeinschaft. Dies hat zur Folge, dass man das Einkommen Ihres Sohnes auf den Bedarf der Freundin angerechnet wird.

Zur Bedarfsgemeinschaft gehört nach § 7 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 c) SGB II eine Person, die mit der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person in einem gemeinsamen Haushalt so zusammenlebt, dass nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzunehmen ist, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen.

Dieser wechselseitige Wille, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen, wird vermutet, wenn Partner

1. länger als ein Jahr zusammenleben,
2. mit einem gemeinsamen Kind zusammenleben,
3. Kinder oder Angehörige im Haushalt versorgen oder
4. befugt sind, über Einkommen oder Vermögen des anderen zu verfügen.

Sie sehen, es kommt auf die Gestaltung an.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte um Akzeptierung meiner Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Antwort ist mir zu pauschal, soweit war ich schon durch das Lesen zahlreicher Internetseiten gekommen.
Experte:  Ernesto Grueneberg hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich kann selbstverständlich nicht im Vorfeld wissen, was Sie schon gelesen haben. Sehr gerne kann ich Ihnen aber konkrete Nachfragen beantworten, wenn Sie solche haben.