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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1374
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

hallo ich wollte mal etwas fragen. ich bin freiberuflich tätig

Kundenfrage

hallo ich wollte mal etwas fragen. ich bin freiberuflich tätig und bekomme 13,50 €. zu beginn vor vier jahren musste ich noch keine umsatzsteuer davon abführen. seit 3 jahren sind jetzt davon 19 prozent umsatzsteuer zu bezahlen. d.h. es bleibt mir noch weniger von dem wenigen. kann ich denn im nachhinein von meinem auftraggeber ( hab zwei große ) rechtlich fordern, dass man mir die umst bezahlt? mfg rené
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn Sie die Rechnungen in den letzten Jahren mit 13,50 EUR inkl. MWSt ausgewiesen haben, dann haben Sie keine Möglichkeit, die Rechnungen zu korrigieren. Dann würde sich um eine nachträglich Preiserhöhung handeln, die auch kein Kunde mitmachen würde.

 

Möglich ist eine Nachforderung gegenüber anderen Unternehmern, wenn Sie die Rechnungen fälschlicherweise weiterhin als Kleinunternehmer gestellt hätten. Oft passiert dies, wenn man entgegen der eigenen Prognose in einem Jahr mehr verdient und dann die Kleinunternehmergrenze überschreitet. Dann macht man ein kurzes Anschreiben an die Kunden, erklärt die Sachlage und schreibt neue Rechnungen mit MWSt- Ausweis.

 

Ansonsten sind Sie für die Preisbildung selbst verantwortlich. Sie hätten vor drei Jahren die 19 % auf den Preis aufschlagen müssen. Der Unternehmer hätte dadurch keinen Schaden erlitten, da er die MWSt als Vorsteuer zurück bekommt. Was Sie allerdings gemacht haben, ist eine Reduzierung des Preise um 19 %. In dem Fall können Sie nur auf das Verständnis der Kunden hoffen - nach so langer Zeit!

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