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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen u.Herren, ich bin Kassenarzt in Thüringen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen u.Herren,
ich bin Kassenarzt in Thüringen und soll für die Krankheiten meiner Patienten derart haften,dass ich für die Verordnung von physioth.Leistungen der Jahre 2006 u.2007 97000,00 an die Krankenkassen zurückzahlen muss-------als europ.Bürger und Arzt empfinde ich diese Form der Haftung für diskriminierend......
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können den Bescheid, so er Ihnen innerhalb des vergangenen Monats zugestellt worden ist, Widerspruch einlegen. Dieses Rechtsmittel müssen Sie ausüben, um im Falle des einer abschlägigen Bescheidung Ihres Widerspruches vor dem Sozialgericht klagen zu können.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
es geht mir prinzipiell um das Recht,nicht für die Krankheiten meiner Pat.haften zu müssen------das gibt es nur in Dtl.---------die sozialgerichtl.Abläufe in Dtl.sind mir bekannt----------
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Bestehen konkrete rechtliche Fragen?

Viele Grüße aus Thüringen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

ja,zum Europarecht-----man bezeichnet diesen Honorareinbehalt und die Rückführung zu den Krankenkassen als sog.Regress,

dafür,dass ich z.B.in den Jahren 2006 und 2007 indikationsgerecht,also für den Patienten notwendigerweise Physiotherapie verordnet habe,für diese Verordnungen auf Rezept gibt es kein Honorar,d.h.,für die Verordnungen erhält der Arzt kein Honorar--insofern ist der Begriff Regress falsch.

Andererseits beschweren sich Patienten bei ihrer Krankenkasse,dass sie keine Verordnungen für Physiotherapie erhalten---die Beschwerde wird dann an die Kassenärztliche Vereinigung weitergeleitet--wobei es jetzt zu dem Koinflikt kommt::einerseits soll ich nicht mehr verordnen,da es zum Regress führt und andererseits hat der Pat.laut Krankenkasse ein Recht auf sachgerechte Behandlung--die gleiche Krankenkasse meldet dann aber bei mir Regress an,falls ich verordne---hier gibt es Überschneidungen zwischen Zivil-und Sozialrecht----Hilfe leisten--Hilfe versagen--oder Regress zahlen-----------das ganze führt zur Nötigung wenig zu verordnen einerseits und andererseits zur materiellen Zerstörung meiner Praxis oder zur deutlichen Störung des Verhältnisses zu meinen Pat.------------ich denke,das gibt es sonst in der EU nicht

 

mit freundl.Gruß!

 

 

W-R Waitz

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich werde dies gern prüfen und melde mich dann.

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