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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21600
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, am 26.11.2011 habe ich einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 26.11.2011 habe ich einen Schrank und einen Tisch gekauft, Kaufpreis insgesamt 1.239,00 EUR.

Schon am 28.11.2011 habe ich festgestellt, dass ich unüberlegt gekauft habe und am selben Tag "per Einschreiben" um Stornierung / Rücktritt vom Kaufvertrag gebeten.

Das Möbelhaus verlangt nun Schadenersatz in Höhe von 25 % des Kaufvertrages =
309,75 EUR bis zum 08.12.2011. Allerdings erklären sie sich bereit, bei einem Neukauf von wiederum 1.239,00 EUR bis zum 31.12.2012, den geleisteten Schadenersatz (309,7EUR) anzurechnen, wenn dieser Betrag bis zum 08.12.2011 von mir bezahlt wird.

Ich bin verzweifelt und ratlos und habe 3 Fragen:

Habe ich eine Chance aus dem Vertrag herauszukommen; muss ich den Schadenersatz leisten; muss ich das Angebot des Möbelhauses annehmen?

Ich bitte um Ihren Rat und bedanke XXXXX XXXXX voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Luzie Szillus
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie kein Rücktrittsrecht von dem Kaufvertrag haben. Ein solches würde Ihnen nur zustehen, wenn Sie den Vertrag über Fernkommunikationsmittel abgeschlossen hätten, also etwa über Internet, Telefon oder Tele-Shopping. Dann hätten Sie ein 14-tägiges gesetzliches Widerrufsrecht.

Das ist hier aber leider nicht der Fall, da Sie den Vertrag an Ort und Stelle in dem Möbelhaus geschlossen haben. Dann gilt der Grundsatz, dass geschlossene Verträge auch einzuhalten sind.

Es ist durchaus üblich, dass in solchen der Verkäufer einen pauschalierten Schadensersatz erhält, wenn er den Kunden dann dennoch aus dem bindenden Vertrag entlässt. Die 25% Schadensersatz sind daher leider rechtlich nicht zu beanstanden.

Die Ihnen darüber hinaus gewährte Anrechnungsmöglichkeit dieses Schadensersatzes auf einen Neukauf ist im Übrigen ein Entgegenkommen auf reiner Kulanzbasis, denn der Verkäufer ist hierzu rechtlich nicht verpflichtet. Sie sollten auf dieses Angebot daher auch eingehen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie kein Rücktrittsrecht von dem Kaufvertrag haben. Ein solches würde Ihnen nur zustehen, wenn Sie den Vertrag über Fernkommunikationsmittel abgeschlossen hätten, also etwa über Internet, Telefon oder Tele-Shopping. Dann hätten Sie ein 14-tägiges gesetzliches Widerrufsrecht.

Das ist hier aber leider nicht der Fall, da Sie den Vertrag an Ort und Stelle in dem Möbelhaus geschlossen haben. Dann gilt der Grundsatz, dass geschlossene Verträge auch einzuhalten sind.

Es ist durchaus üblich, dass in solchen der Verkäufer einen pauschalierten Schadensersatz erhält, wenn er den Kunden dann dennoch aus dem bindenden Vertrag entlässt. Die 25% Schadensersatz sind daher leider rechtlich nicht zu beanstanden.

Die Ihnen darüber hinaus gewährte Anrechnungsmöglichkeit dieses Schadensersatzes auf einen Neukauf ist im Übrigen ein Entgegenkommen auf reiner Kulanzbasis, denn der Verkäufer ist hierzu rechtlich nicht verpflichtet. Sie sollten auf dieses Angebot daher auch eingehen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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