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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17031
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Name ist Andrea Wilhelm. Ich bin Beamtin (Grundschullehrerin)

Kundenfrage

Meine Name ist Andrea Wilhelm. Ich bin Beamtin (Grundschullehrerin) und seit einem Jahr berufsunfähig. Um zu meiner Rente etwas dazu zu verdienen, habe ich eine Dozentenstelle an der Alice Salomon Hochschule angenommen. Nun ist meine Frage: Wie viel dazu verdientes Geld darf ich monatlich behalten und zählt diese Abrechnung monatlich oder geht über ein Jahr? Niemand konnte (oder wollte?) mir diese Frage bisher beantworten, weder meine Steuerberaterin noch die Menschen im Schulamt. Können Sie mir helfen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


das ist eine sehr komplizierte Sache, was sich schon daraus ersehen lässt, dass Ihnen niemand helfen konnte.


Ich werde es versuchen:


Für Ruhestandsbeamte, die vor Erreichen der Altersgrenze vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand getreten sind ist ein lesitungsunschädlicher Hinzuverdienst in der Tat nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze möglich.


Diese ist abhängig von verschiedenen Faktoren, die bei jedem Beamten individuell zu berücksichtigen sind.

das sind:


Die Besoldungsgruppe
der Ruhegehaltssatz
die Dienstaltersstufe
die Höhe des individuellen Hinzuverdienstes


Das Zusammentreffen von Versorgungsbezügen mit Bezügen aus Erwerbseinkommen wird doch Paragraph 53 des Beamtenversorgungsgesetzes geregelt.


auf Ihren Fall trifft der Abs. II Nr 3 zu




dort heißt es:



Als Höchstgrenze gelten für Ruhestandsbeamter, die wegen Dienstunfähigkeit die nicht auf einem Dienstunfall beruht oder nach Paragraph 52 Abs. 1 und Abs. 2 des Bundesbeamten Gesetzes in den Ruhestand getreten sind, bis zum Ablauf des Monats in dem die Regelaltersgrenze nach Paragraph 51 Abs. 1 und zwei des Bundesbeamtengesetzes erreicht wird, 71,75 % vom 100 der Ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe, aus der sich das Ruhegehalt berechnet.


mindestens ein Betrag von 71,75 vom 100 des eineinhalbfachen der jeweilsruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus der Endstufestufe der Besoldungsgruppe A 4 zuzüglich das jeweils zustehenden Unterschiedsbetrags nach Paragraph 50 Abs. 1 sowie eines Betrages von 400 e monatlich zuzüglich des zweifachen dieses Betrages innerhalb eines Kalenderjahres.



ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick verschaffen konnte


Den genauen Betrag müssen Sie leider anhand Ihrer Daten selbst errechnen.



Ich hoffe dennoch, dass ich Ihnen helfen konnte



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung vielen Dank















Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schiessl,
vielen Dank für diese erste Information. Es hat jetzt leider ein wenig länger gedauert, weil ich mit dem Verständnis um das Geschriebene gerungen habe.
Den ersten Absatz habe ich jetzt so verstanden, dass ich die Höchstgrenze aus meinem letzten Gehalt errechne, das ich bekiommen habe bevor ich in die Dienstunfähigkeit gegangen bin. Von diesem Gehalt, kann ich 71,5 % dazu verdienen. Ungefähr so?
Der darauf folgende Absatz entzieht sich allerdings meinem Verständnis, obwohl ich meinem Mann dazu geholt habe.

"mindestens ein Betrag von 71,75 vom 100 des eineinhalbfachen der jeweilsruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus der Endstufestufe der Besoldungsgruppe A 4 zuzüglich das jeweils zustehenden Unterschiedsbetrags nach Paragraph 50 Abs. 1 sowie eines Betrages von 400 e monatlich zuzüglich des zweifachen dieses Betrages innerhalb eines Kalenderjahres."

1. Was ist die Endstufe der Besoldungsgruppe A4 (ich hab die A12)?
2. Welcher Unterschiedsbetrag ist gemeint?
3. Bezieht sich der genannte "zweifachen dieses Betrages" auf den sogenannten Unterschiedsbetrag?
4. Gibt es eine Gesamtjahresabrechnung oder einen monatlich abzurechnenden Betrag, der nicht überschritten werden darf (zB. 500 pro Monat oder 6000 im Jahr)?
Ich hoffe, dass ich es dann verstanden habe.
Vielen Dank für Ihre Mühe.
Andrea Wilhelm
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

der Absatz mit A 4 betrifft Sie gar nicht und wäre nur relevant, wenn Sie eine niedrigere Gehaltsstufe als A 4 hätten

Der Betrag ist monatlich.



Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzepierung


Danke





Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
"Den ersten Absatz habe ich jetzt so verstanden, dass ich die Höchstgrenze aus meinem letzten Gehalt errechne, das ich bekiommen habe bevor ich in die Dienstunfähigkeit gegangen bin. Von diesem Gehalt, kann ich 71,5 % dazu verdienen. Ungefähr so?"

(s.o.)

Erbitte auch hier noch Ihren Rücklauf.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


leider ist der Gesetzestext recht kompliziert,aber Sie haben es richtig verstanden-




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX mir jetzt sehr weiter geholfen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke Ihnen.