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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3781
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Im Sommer wurde mein Hund in einen Beissvorfall verwickelt.

Kundenfrage

Im Sommer wurde mein Hund in einen Beissvorfall verwickelt. Mein Hund wurde von einem Passanten geboxt und hat daraufhin die Frau in die Wade gebissen. Nun verlangt diese von mir 1400€ Schadensersatz von mir. Ich finde diese Summe unverhältnismässig, da mein Hund erst gebissen hat, nachdem er geboxt wurde. Wie kann ich mich dagegen wehren?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Grundsätzlich haften Sie für das Verhalten Ihres Hundes. Hier aber kommt ein Mitverschulden des Geschädigten in Betracht, da dieser den Hund provoziert hat. Im Zweifelsfall wird die Haftungsverteilung 50:50 sein, sodass von Ihnen nur die Hälfte des Schadens zu erstatten wäre. Sie müssten aber in einem etwaigen Rechtsstreit beweisen, dass ein Mitverschulden gegeben ist.

Ich gehe davon aus, dass der Schadenersatzanspruch sich auf Schmerzensgeld bezieht. Die Bezifferung des Schmerzensgeldes ist immer schwierig. Die Höhe richtet sich nach den Verletzungen. Es kommt hier auf die Dauer der durch den Biss verursachten Beschwerden an. Hier wiederum wäre der Geschädigte beweispflichtig.

Sie könnten dem Geschädigten ein angemessenes Schmerzensgeld anbieten und ihn auf das Mitverschulden hinweisen. Möglicherweise wäre die Sache mit 300 EUR aus der Welt zu schaffen. Aber wie gesagt, ohne die Auswirkungen der Bisswunde zu kennen, ist eine Bezifferung nicht möglich.