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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe mit einer ehemaligen Lebensgefährtin einen Darlehensvertrag

Kundenfrage

Ich habe mit einer ehemaligen Lebensgefährtin einen Darlehensvertrag über 230000 Euro.
Es war für einen Wohnungskauf gedacht.Die Wohnung wurde für 265000Euro gekauft.
Vertagsbestand ist: Wird beim Verkauf der Wohnnug eine Überschuss erzielt werden beide zur Hälfte daran beteiligt.
Was heißt das genau bei einen erzielten Preis von 300000 Euro oder bei einem Preis von 240000 Euro.
Die Wohnung sollte bereits 2002 Verkauft werden,ich bekomme meinen monatlichen Zins.
Kann ich mir eine Grundschuld eintragen lassen.
Wie komme ich schnellstmöglich an mein Geld.
Im Grundbuch steht meine ehemalige Lebensgefährtin.
Wie kann ich den Darlehensvertrag beenden.
Mit freundlichen Grüßen
Georg Rether
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rether,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:








Eine Grundschuld können Sie sich auf zwei Weisen eintragen lassen.

 

Die erste Möglichkeit wäre, dass die andere Partei (also ihre ehemalige Lebensgefährtin) zustimmt. Hiermit ist nach ihrer Schilderung voraussichtlich weniger zu rechnen.

 

Die zweite Möglichkeit, ist die Eintragung einer Zwangsgrundschuld beziehungsweise Zwangshypothek. Dieses würde allerdings eine Zwangsvollstreckung voraussetzen.

Voraussetzung hierfür wäre wiederum ein Vollstreckungstitel (also ein Gerichtsurteil oder Vollstreckungsbescheid). Um ein gerichtliches Verfahren würden Sie in diesem Zusammenhang also nicht herumkommen.

 

Sie haben geschrieben, dass wenn ein Überschuss erzielt wird, sie zur Hälfte hieran beteiligt werden. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist in dem Vertrag nicht von ihnen definiert worden, was als Überschuss zu werten ist.

 

Dementsprechend muss der Vertrag ausgelegt werden. Meines Erachtens führt eine objektiver Auslegung des Darlehensvertrages zu dem Ergebnis, dass ein Überschuss dann vorliegt, wenn der Verkaufspreis über dem Anschaffungspreis liegt. Der Überschuss wäre dann also die Differenz (die positive Differenz) zwischen dem Verkaufspreis und dem Anschaffungspreis.

 

Hierauf hätten sie dann einen Rechtsanspruch auf Zahlung der Hälfte.

 

Dieser wäre auch gerichtlich durchsetzbar.

 

In einem Gerichtsverfahren müssten sie nachweisen können, dass ein Darlehensvertrag zustande gekommen ist, dass sie das Darlehen ausgezahlt haben und dass ein Überschuss erzielt worden ist beziehungsweise das Darlehen noch nicht vollständig zurückgezahlt ist (also das fällige Darlehen).

 

Sie sollten die Gegenseite also zunächst nachweisbar (per Einschreiben) unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) zur Zahlung des hälftigen Überschusses sowie der überfälligen Darlehensraten auffordern. Für den Fall des erfolglosen Fristablaufs sollten sie ankündigen, dass sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der notfalls gerichtlichen Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen werden.

 

Nach erfolglosem Fristablauf hätte übrigens ihre ehemalige Lebensgefährtin ihre Rechtsanwaltskosten als Verzugsschaden gemäß §§ 280,286 BGB zu tragen.

 

Sie haben auch noch gefragt, wie sie den Darlehensvertrag beenden können.

 

Sie können den Darlehensvertrag außerordentlich kündigen, sofern die ehemalige Lebensgefährtin ihnen die Raten nicht zurückzahlt und sich an den Inhalt des Vertrages nicht hält.

 

Hierzu müssten Sie aber Ihre ehemalige Lebensgefährtin ebenfalls nachweisbar unter Fristsetzung zur Einhaltung des Vertrages in Verbindung mit der Androhung einer außerordentlichen Kündigung auffordern.

 

Dieses könnten sie zweckmäßigerweise mit dem oben genannten Schreiben verbinden.

 









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla,
in Ihrer Antwort Fehlt mir die Aussage zu den Beträgen;
Die Beispiele waren 35000Euro Überschuß
Bei der Unterdeckung wären es ein Minus von 25000 Euro
Esheißt im Vertrag jeweils zur Hälfte daran beteiligt
Es wären also beim Überschuß für jeden 17500Euro plus
und bei der Unterdeckung für jeden ein minus von12500 Euro
Ist das so korrekt?
Ein Satz als Antwort reicht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bei einem Preis von 240.000 € gäbe es keinen Überschuss, also auch keinen Anspruch.

Bei einem Preis von 300.000 € würde der Überschuss 35.000 € betragen, so dass Sie einen Anspruch auf 17.500 € hätten.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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