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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16564
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte damen und Herren. bin seit 12 Jahren verheiratet

Kundenfrage

Sehr geehrte damen und Herren.

bin seit 12 Jahren verheiratet ohne Ehevertrag - Mann hat Arztpraxis - Wohnung in Miete - arbeite seit 6 Jahren in der Praxis mit.
Bekomme ich bei Scheidung Unterhalt bezahlt?Wonach richtet sich das?Wieviel?

Bitte um tel. Gespräch!

Mit freundlichem Gruß

Monica Schmieg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Zunächst einmal haben Sie für die Zeit des Getrenntlebens einen Anspruch auf Trennungsunterhalt.


Dieser Trennungsunterhalt richtet sich nach den so genannten ehelichen Lebensverhältnissen

.Die ehelichen Lebensverhältnisse sind grob gesprochen, die Einkünfte beider Ehegatten zusammengerechnet, dann doch zweigeteilt, und dann ihre eigenen Einkünfte auf den einen Teil angerechnet.


Ist das Trennungsjahr abgelaufen, so besteht die Verpflichtung wenn nicht kleine Kinder betreut werden ganztags zu arbeiten.


Der Unterhaltsberechtigte ist gehalten, sich 20 bis 30 mal pro Monat zu bewerben, um eine ganztägige Tätigkeit zu suchen.


Leider hat sich die Rechtsprechung insoweit geändert, dass diese Tätigkeit nicht mit dem Ausbildungsstand entsprechen muss sondern auch und gegenwärtig sein kann.

Die Bewerbungsbemühungen müssen genau dokumentiert werden, und zwar wann auf welche Anzeige beworben wie reagiert

. Kopieren Sie alle schreibenUnd alle Reaktionen und gheben Sie diese in einem Ordner auf


gelingt es ihnen nicht nachzuweisen, dass sie sich ausreichend beworben haben wird Ihnen das Einkommen das sie verdienen könnten so zugerechnet als würden sie es verdienen.

Dies führt dazu, dass sich der Ehegattenunterhalt verringert.




Der Unterhalt nach der Scheidung berechnet sich auf die gleiche Weise.


Allerdings wird er nach der neuesten Rechtsprechung befristet und begrenzt laut Bundesgerichtshof auf 30 % der Ehezeit.




Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe.


sehr gerne können Sie weitere Fragen an mich stellen.



mit freundlichen Grüßen


Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung vielen Dank



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