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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Wir sind aus einer Wohnung Ausgezogen weil unser Sohn immer

Kundenfrage

Wir sind aus einer Wohnung Ausgezogen weil unser Sohn immer Krankgeworden ist weil das Kinderzimmer nachts auf 15Grad abgekühlt ist. Kann man jetzt noch gegen den vermieter zwecks schmerzengeld noch vorgegen?
Zweite Frage: Bei Einzug war das Wohnzimmer in einem Rosaton gestrichen wir haben eine Wand im Farbton toffee gestrichen und in dieser Wand vier dübellöscher mit Acrylweiß zugemacht im Schlafzimmer war alle Wände geld dort haben wir auch vier lscher mit acrylweiß zugemacht. im Kinderzimmer haben wir in halber höhe obenrum Weiß gechtrichen und unten rum in Himmelblau sind wir nun verpflichtet die Wohnung zu renovieren?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







1.Wir sind aus einer Wohnung Ausgezogen weil unser Sohn immer Krankgeworden ist weil das Kinderzimmer nachts auf 15Grad abgekühlt ist. Kann man jetzt noch gegen den vermieter zwecks schmerzengeld noch vorgegen?

Ein solcher Schadensersatzanspruch verjährt grundsätzlich in der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren.



Theoretisch könnte also Schmerzensgeld geltend gemacht werden. Die Erfolgsaussichten einer Schmerzensgeldprozesses halte ich ehrlich gesagt aber für sehr gering.



Es müsste nämlich zur Überzeugung des Gerichts nachgewiesen werden können, dass die Krankheit ohne die Zimmertemperatur nicht eingetreten wäre. Meiner Einschätzung nach wird ein solcher Beweis fast nicht zu führen sein.


2.Zweite Frage: Bei Einzug war das Wohnzimmer in einem Rosaton gestrichen wir haben eine Wand im Farbton toffee gestrichen und in dieser Wand vier dübellöscher mit Acrylweiß zugemacht im Schlafzimmer war alle Wände geld dort haben wir auch vier lscher mit acrylweiß zugemacht. im Kinderzimmer haben wir in halber höhe obenrum Weiß gechtrichen und unten rum in Himmelblau sind wir nun verpflichtet die Wohnung zu renovieren?



Als Mieter sind sie verpflichtet, beim Auszug die Wohnung an den Vermieter in einer neutralen Farbgestaltung zurückzugeben.

Sofern also die Farben als neutral einzustufen sind, muss nicht renoviert werden,sofern die Farben nicht als neutral einzustufen sind, muss gestrichen werden.



Der Toffeeton dürfte als neutral gelten und löst grundsätzlich keine Pflicht zum Streichen aus.



Im Kinderzimmer haben Sie in weiß und in blau gestrichen. Für sich genommen sind diese zwar neutrale Farben, die Wand ist aber unterschiedlich gestrichen und muss daher leider einheitlich gestrichen werden.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
aber warum steht dann im Urteil vom BGH AZ VII ZR 198/10 das man nicht mehr renovieren muss
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Der Bundesgerichtshof hat viele Entscheidungen (unter anderem auch die von Ihnen genannte Entscheidung) zum Thema der so genannten " Schönheitsreparaturen" erlassen.

Im Laufe der Jahre hat der Bundesgerichtshof viele Klauseln in Mietverträgen über Schönheitsreparaturen ( zum Beispiel so genannten starre Fristenpläne, Vorschrift in einer bestimmten Farbe zu streichen,etc.) für unwirksam und daher für unbeachtlich erklärt.

Dieses betrifft aber die Frage nach dem so genannten Schönheitsreparaturen (also ob man nach einer Abnutzung renovieren muss).

Bei ihnen geht es aber um die Frage der Farbgebung.

Der Vermieter hat einen Anspruch auf Übergabe (aus Gründen der Weitervermietbarkeit) in einem neutralen Farbton.

Dieses hat aber nichts mit dem Thema der Schönheitsreparaturen zu tun. Selbst wenn der Mietvertrag eine unwirksame Schönheitsreparaturklausel beinhalten sollte,beeinträchtigt dieses nicht die Pflicht, die Wohnungen in einem neutralen Ton zu übergeben.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagabend und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern Sie noch Verständnisfragen haben dürfen sie natürlich gerne nachfragen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt