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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22058
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo Meine Partnerin ist zur Zeit noch in Elternzeit bis

Kundenfrage

Hallo

Meine Partnerin ist zur Zeit noch in Elternzeit bis Oktober 2012. Wir haben bis Oktober 2011 Elterngeld bekommen. Jetzt möchte Sie bis Oktober 2012 einen Minijob (400,-€) bei einer anderen Firma annehmen. Wir haben von der Firma ein Blatt bekommen zum ausfüllen (Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung nach §8 SGB IV). Da gibt es einen Passus "Erklärung zur gesetzlichen Rentenversicherung/Lohnsteuer" mit folgenden Punkten zum ankreuzen 1. Ich benatrage die Rentenversicherungspflicht und somit die Aufstockung auf den vollen Beitragssatz aus eigenen Mitteln 2. Ich verzichte auf die Rentenversicherungspflicht 3. Ich bin mit dem Abzug der Pauschallohnsteuer von 2% einverstanden 4. Ich gebe meine Lohnsteuerkarte ab

- Welcher dieser 4 Punkte muss ich ankreuzen ?
- Darf meine Partnerin in der Elternzeit einen 400,- Job annehmen
- Muss sie den AG inormieren

Gruss
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst kreuzen Sie Punkt 1 an: Geringfügig Beschäftigte haben die Möglichkeit, durch die Zahlung relativ niedriger eigener Beiträge vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung zu erwerben (Aufstockung). Hierfür muss der Arbeitnehmer schriftlich auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung verzichten und erklärt sich damit bereit, den Pauschalbeitrag des Arbeitgebers zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken.

Sodann kreuzen Sie Punkt 3 an: Mit der einheitlichen Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent des Arbeitsentgelts haben Arbeitgeber von 400-Euro-Minijobs die Möglichkeit, auf einfache Weise die Lohnsteuer inklusive Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag abzuführen.

Grundsätzlich darf Ihre Partnerin während der Elternzeit wöchentlich bis zu 30 Stunden arbeiten. Die Aufnahme eines Mini-Jobs ist also ohne weiteres möglich.

Soweit durch die Aufnahme der Nebentätigkeit dem Hauptarbeitgeber keine Konkurrenz gemacht wird, ist die Aufnahme der Nebentätigkeit während der Elternzeit rechtlich unbedenklich. Der Hauptarbeitgeber muss dann auch nicht informiert werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst kreuzen Sie Punkt 1 an: Geringfügig Beschäftigte haben die Möglichkeit, durch die Zahlung relativ niedriger eigener Beiträge vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung zu erwerben (Aufstockung). Hierfür muss der Arbeitnehmer schriftlich auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung verzichten und erklärt sich damit bereit, den Pauschalbeitrag des Arbeitgebers zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken.

Sodann kreuzen Sie Punkt 3 an: Mit der einheitlichen Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent des Arbeitsentgelts haben Arbeitgeber von 400-Euro-Minijobs die Möglichkeit, auf einfache Weise die Lohnsteuer inklusive Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag abzuführen.

Grundsätzlich darf Ihre Partnerin während der Elternzeit wöchentlich bis zu 30 Stunden arbeiten. Die Aufnahme eines Mini-Jobs ist also ohne weiteres möglich.

Soweit durch die Aufnahme der Nebentätigkeit dem Hauptarbeitgeber keine Konkurrenz gemacht wird, ist die Aufnahme der Nebentätigkeit während der Elternzeit rechtlich unbedenklich. Der Hauptarbeitgeber muss dann auch nicht informiert werden.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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