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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo Ich hab da mal eine Frage. Ich hatte nie einen Führerschein

Kundenfrage

Hallo

Ich hab da mal eine Frage.
Ich hatte nie einen Führerschein und bin schwarz gefahren.
Bin natürlich erwischt worden und verurteilt wurden.
Dies ist schon ein paar Jahre her.2009 hatte ich dann Antrag gestellt auf Erteilung der Fahrerlaubnis.
Man sagte mir das ich erst eine MPU machen muß.
Weder bin ich unter Alkohol noch unter Drogen gefahren.
Lediglich ohne Führerschein.was auch schlimm ist.
Kann ich gegen die Anordnung vorgehen?

Mfg Winkler
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Nach ihrer Schilderung kann ich keinen hinreichenden Anlass für die Anordnung einer MPU erkennen.

 

Eine solche Untersuchung kann nämlich grundsätzlich nur dann angeordnet werden, wenn die betreffende Person ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erscheint.

 

Der häufigste Fall in der Praxis sind hierbei Drogen und Alkohol, aber auch wiederholte schwerwiegende Verkehrsverstöße können hierzu führen.

 

Dieses kann ich nach ihrer Schilderung aber nicht erkennen.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link hierzu beigefügt:

 

http://www.fev-mpu.de/fuehrerschein_mpu/mpu_medizinisch_psychologische_untersuchung/anlaesse_fuer_die_mpu.html

 

Sie sollten sofern dieses noch möglich ist ( hier laufen Fristen) gegen die Anordnung Widerspruch einlegen.

 

Hierzu sollten Sie einen Fachanwalt für Verkehrsrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Der Kollege müsste dann zunächst eine Akteneinsicht beantragen.

 

Da eine solche Akteneinsicht grundsätzlich nur durch einen Rechtsanwalt möglich ist, sollten sie bereits aus diesem Grunde einen Kollegen vor Ort beauftragen.

 

Erst nach durchgeführter Akteneinsicht kann abschließend beurteilt werden, wie sich der Sachverhalt in tatsächlicher Hinsicht gegenüber der Behörde darstellt. Wenn dieses dann geklärt ist müsste die weitere Verteidigungsstrategie zusammen mit dem Rechtsanwalt ausgearbeitet werden.

 

Sie sollten die Sache jedenfalls nicht auf sich sitzen lassen und weiter gegen die Anordnung vorgehen.

 







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt



Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Führerscheinstelle hat diese Anordnung damit begründet das ich mehrfach ohne Führerschein erwischt worde.

Dies würde ausreichen um die MPU anzuordnen.

Das letzte mal war 2004 und ich wurde 2007 erst verurteilt dafür.
Seit dieser Verurteilung habe ich nie wieder ohne Führerschein ein KFZ bewegt.

Ich möchte aber unbedingt den Führerschein machen da ich diesen für meinen Arbeitsplatz dringend brauch.

Sollte ich trotzdem einen Anwalt einschalten und wie lang dauert es bis ich den Führerschein dann endlich machen kann?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Leider ging dieses aus ihrer Ausgangsfrage nicht ganz eindeutig hervor.

Sofern also mehrfache Verstöße vorliegen,könnte die Anordnung einer solchen Untersuchung rechtmäßig sein (siehe oben).

Dieses müsse aber letztendlich im Einzelfall geprüft werden.

Wie lange sie benötigen, bis sie den Führerschein machen dürfen, kann ich Ihnen auch leider nicht sagen, da dieses von mehreren Faktoren abhängt.

Dennoch würde ich ihnen anraten, wie bereits ausgeführt, einen Rechtsanwalt zumindest mit einer Akteneinsicht zu beauftragen, um den Sachverhalt abschließend zu prüfen.

Die Entscheidung zur Anordnung einer solchen Untersuchung liegt grundsätzlich immer im Ermessen der Behörde, so dass hier zumindest der Ermessensspielraum abschließend überprüft werden sollte.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen dank für Ihre Antworten.

Ich werde einen Anwalt für dieses Problem beauftragen damit ich endlich den Führerschein machen kann.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr gern geschehen! Dann wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag und alles Gute!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


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