So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich habe eine Praxis mit 4 Angestellten, Frau L.W. , teilzeitbeschäftigt

Kundenfrage

Ich habe eine Praxis mit 4 Angestellten, Frau L.W. , teilzeitbeschäftigt mit 20 Stunden, wurde schwanger, das Kind kam Anfang Juni 2011 zur Welt, Im August teilte sie mir auf mein Nachfragen mündlich mit, dass sie im Oktober wieder etwa mit 8 Wochenstunden arbeiten wuerde, Anfang Oktober sagte sie, dass sie es doch nicht schaffen würde und wahrscheinlich ein Jahr zu Hause bleiben würde. Ein schriftlicher Antrag auf Elternzeit wurde mir nie vorgelegt. Sie hat sich im weiteren auch nicht mehr mündlich geäußert.

Ich würde ihr am liebsten kündigen, was nicht geht soweit ich weiß, das mindeste ist aber, das sie sich verbindlich festlegen soll, was kann ich tun?

E. Decot
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Der Antrag auf Elternzeit ist Ihnen mindestens 7 Wochen vor der beabsichtigten Elternzeit vorzulegen. Zwar kann diese Frist verkürzt werden, wenn Sie dem zustimmen. Da ein solcher Antrag Ihnen nicht vorliegt und Ihre Mitarbeiterin ab Oktober wieder arbeiten gehen wollte, so fehlt diese nunmehr unentschuldigt.

Nach dem Mutterschutzgesetz besteht noch ein Kündigungsverbot von 4 Monaten ab der Entbdinung. Auch diese 4 Monate sind zwischenzeitlich verstrichen.

Sie können daher die ordentliche Kündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende aussprechen. Informieren Sie sich aber zuvor, ob die Angestellte nun in Elternzeit gegegangen ist oder nicht.

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Soweit ich weiß, hat sie Elterngeld beantragt. Ändert das etwas ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann fordern Sie einen Nachweis ab und zwar unter Fristsetzung.

Erhalten Sie hierauf keinen Nachweis, können Sie kündigen, andernfalls ruht das Arbeitsverhältnis.



Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz