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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22849
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin seit über 20 Jahren in einer Firma tätig. Bin z.Zt.

Kundenfrage

Ich bin seit über 20 Jahren in einer Firma tätig. Bin z.Zt. krank und möchte zum 31.12.2011
im beiderseitigen Einvernehmen mein Arbeitsverhältnis beenden, ist auch schon in Absprache mit meinem Chef geplant. Da ich aber nicht mehr zur Firma möchte, und ich vielleicht nicht bis 31.12.2011 krank geschrieben werde, wie kann ich die Zeit überrücken, um ab 1.01.2012 in Altersrente zu gehen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Hier würde es sich anbieten, mit Ihrem Arbeitgeber eine enstprechende Freistellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu vereinbaren. Eine solche Freistellung kann zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch im Rahmen eines Aufhebungsvertrages einvernehmlich beschlossen werden.

Sozialversicherungsrechtlich negative Folgen müssten Sie nach der Rechtsprechung dabei nicht befürchten: Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass eine einvernehmliche Freistellung von der Pflicht zur Erbrin­gung der Arbeitsleistung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses das sozial­versicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis nicht bereits mit Beginn der Freistellung beendet.

Nach dieser Rechtsprechung unterliegt auch die Zeit einer einvernehmlichen Freistellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses grund­sätzlich der Beitragspflicht, so dass der Arbeitnehmer weiterhin versichert ist und der Arbeitgeber daher weiter seine Beiträge an die Sozialversicherungsträger ab­führen muss.

Sie sollten vor diesem Hintergrund eine entsprechende Freistellungsvereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber anstreben.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Hier würde es sich anbieten, mit Ihrem Arbeitgeber eine enstprechende Freistellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu vereinbaren. Eine solche Freistellung kann zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch im Rahmen eines Aufhebungsvertrages einvernehmlich beschlossen werden.

Sozialversicherungsrechtlich negative Folgen müssten Sie nach der Rechtsprechung dabei nicht befürchten: Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass eine einvernehmliche Freistellung von der Pflicht zur Erbrin­gung der Arbeitsleistung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses das sozial­versicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis nicht bereits mit Beginn der Freistellung beendet.

Nach dieser Rechtsprechung unterliegt auch die Zeit einer einvernehmlichen Freistellung bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses grund­sätzlich der Beitragspflicht, so dass der Arbeitnehmer weiterhin versichert ist und der Arbeitgeber daher weiter seine Beiträge an die Sozialversicherungsträger ab­führen muss.

Sie sollten vor diesem Hintergrund eine entsprechende Freistellungsvereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber anstreben.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt