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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16554
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Abend! Mein Sohn hat gestern seinen 15 Geburtstag mit

Kundenfrage

Guten Abend!
Mein Sohn hat gestern seinen 15 Geburtstag mit 8 Schulkamerad/innen gefeiert.
Eine der Mädchen hat unerlaubt Alkohol mitgebracht. Ein Mädchen hat allein Alkohol getrunken, musste sich übergeben und war betrunken. Sie wurde abgeholt gegen 21.30 während ich als Mutter mit der 12-jährigen Tochter in der Therme war.
Der Vater des betrunkenen Mädchen bezichtigte mich als Mutter der Aufsichtsplichtverletzung. Es war klar abgemacht, dass kein Alkohol und keine Zigaretten konsumiert werden und dieses waren auch nicht im Haus.
Der Vater beschimpfte mich als Mutter und drohte mir damit, er würde meinen Ruf als Heilpraktikerin über einen Zeitungsartikel derart diskreditieren, dass ich meine Praxis schließen kann. Was soll ich nun tun?
Die Polizei war vor Ort, als ich nicht da war und hat festgestellt, dass alle Jugendlichen ansprechbar waren und nur dieses eine Mädchen zuviel getrunken hatte. Notiz der Beamten: alles unauffällig, Kinder brav bis auf das Mädchen....
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:



Sie brauchen keine Angst zu haben, nicht Sie haben ihre Aufsichtspflicht verletzt, sondern die Mutter des Kindes das den Alkohol mitgebracht hat.


Der Vater des betrunkenen Kindes sollte sich an die Mutter des anderen Kindes wenden und seine Beschwerden bei ihr anbringen.

Offensichtlich konnte dieses Kind den Alkohol entweder selbst kaufen oder sich in der elterlichen Bar damit bedienen.

Sie sind ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen, Sie haben klare Regeln gesetzt, nämlich kein Alkohol und keine Zigaretten.

Ihrem eigenen Kind konnten sie so weit vertrauen. Auch die meisten anderen Kinder haben sich daran gehalten


Kinder in diesem Alter könne nicht ständig beaufsichtigt werden. Das ist nicht altersgemäß.

Der Vater des betrunkenen Kindes hat es offensichtlich nicht geschafft, seinem eigenen Kind die Gefahren des Alkohols näher zubringen.

Sie brauchen sich die Rufschädigung nicht gefallen zu lassen. Zum einen können sie einer Strafanzeige wegen Verleumdung machen.

Zum anderen können sie eine Unterlassungsverfügung gegen den Vater machen, die den Inhalt hat, Diskreditierungen von ihnen abzuwenden.

Besonders verwerflich ist es, deswegen ihren Ruf als Heilpraktikerin ruinieren zu wollen, wo doch die Party im privaten stattfand.

Da es jedoch um einiges geht, würde ich Ihnen raten, diese eines Anwalts vor Ort zu suchen, der Ihnen mit der Unterlassungsverfügung helfen kann.

Man kann diese so gestalten, dass für jeden Fall der Zuwiderhandlung ein Zwangsgeld fällig ist.

Ich hoffe sehr, Ihnen geholfen zu haben. Sehr gerne können Sie weitere Fragen stellen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin

Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank








Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Rat suchender,

vielen Dank für den Bonus und Ihnen an Ihrem Sohn alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen aus Regensburg



Claudia Schießl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Schiessl! Ich hatte ein Gespräch mit einem Polizeibeamten. Der diensthabende Polizeibeamte, der hier kurz vor Ort war, nahm das Gespräch mit meinem nüchternen Sohn auf, und notierte, alle wären in Ordnung, bis auf das Mädchen. Tatsache ist, dass ein Mädchen aus der Nachbarschaft den harten Alkohol mitbrachte, es wurde auch verbotener Weise Shisha geraucht. Dazu muss ich leider sagen, dass mein Sohn, ohne meines Wissens, diese Shisha-Pfeife nachhause gebracht hat. Sie wurde von einem älteren Schüler des Gymnasiums an ihn verkauft. Tatsache ist aber, dass meine berufliche Tätigkeit nicht Angriffspunkt für eine derartige Drohung und Beleidigung sein kann. Dies ist neben den Beschimpfungen das größte Übel. Der Vater lehnte, laut Aussage meines Sohnes das Rufen eines Notarztes ab, weshalb dann die Polizei eine Streife zu ihm nachhause schicXXXXX XXXXXeß um sich von der Situation einen Eindruck zu verschaffen. Sie lag wohl mit Übelkeit und Erbrechen im Bett. Alle anderen Geburtstags-Party-Teilnehmer waren wohlauf. Da wir abseits von jeglicher Einkaufsmöglichkeit (Entfernung zur nächsten Tankstelle etwa 6 km) liegen und ich sicherstellte, dass kein Alkohol im Haus ist, die Vereinbarung stand, dass ich mit meiner Tochter für einige Stunden nicht anwesend bin, war ich sicher, dass alles im Rahmen bleiben wird. Mein Sohn ist sonst sehr verlässlich und vernünftig und es gab noch nie einen Anlass mir in einer Richtung von Ausschweifungen Sorgen machen zu müssen. Da ich alleinerziehend bin und meine Praxis für mich existentiell von großer Wichtigkeit ist (meine Praxis ist hier im Haus) bestürzt es mich enorm, dass ich mir diese Drohungen habe anhören müssen. Ich wollte lediglich ein Gespräch mit allen Partyteilnehmern um auf die Gefahren des Geschehens nochmal hinzuweisen. Der Vater des Mädchens hatte allerdings nur Beschimpfungen für mich übrig. Ich werde geeignete Schritte einleiten und eine Anzeige erstatten samt einer Unterlassungserklärung beim Amtsgericht Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Ihr Sohn sonst so verlässlich ist, hatten Sie auch keinen Grund zum Misstrauen.


Fünfzehnjährige kann man durchaus für ein paar Stunden alleine lassen.

Das mit der Shisha Pfeife konnten Sie nicht wissen, die nächste Tankstelle ist weit weg, so dass Sie auch nicht damit rechnen mussten dass jemand Alkohol kauft.


Ich kann Ihnen nur sagen, dass sie alles richtig gemacht haben und dass sie sich Beschimpfungen schon gar nicht gefallen lassen müssen.


Bei Fragen zur Verletzung der Aufsichtspflicht wird immer darauf abgestellt, wie vernünftig die Kinder sind und ob die Eltern Anlass haben müssen, zu befürchten dass die Kinder etwas anstellen.

Das war hier ja gerade nicht der Fall.

Sie sollten daher dringend tätig werden und sich das nicht gefallen lassen.

Vor allem brauchen sie nicht hinzunehmen, dass man ihre Existenz zu ruinieren versucht


Ihre Kunden werden das Geschwätz dieses Vaters wahrscheinlich ohnehin nicht ernst nehmen.

Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin






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