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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3575
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo Zusammen, ich bin zwar seit einiger Zeit Konsumverweigerer

Kundenfrage

Hallo Zusammen,
ich bin zwar seit einiger Zeit Konsumverweigerer verschiedener Internetangebote,aber ab und an falle ich dann doch wieder auf Lockangebote diverser Internetseiten herein.

Ich bin derzeit 25Jahre jung, single und auf Partnerinsuche und deswegen bin ich einem teurem Anbieter für Kontakte auf den Leim gegangen.
Habe E-Dates getestet und soll nun 115€ plus Rechtsanwaltkosten insgesamt 167,02 € bezahlen , muss das bezahlt werden oder kann man das hartnäckig ignorieren?

Grüße Oli
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 5 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Zunächst einmal gilt, das Verträge zu halten sind, Sie also zahlen müssen, wenn ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist.

Die Wirksamkeit des Vertrages könnte durch Anfechtung erlöschen. Der typische Anfechtungsgrund bei Internet-Angeboten ist die Täuschung über die Kostenpflichtigkeit des Angebotes. Wenn auf die Kosten nicht oder nur ungenügend hingewiesen worden ist, könnte dies eine Anfechtung begründen.

Eine andere Möglichkeit wäre der Widerruf bei einem Fernabsatzvertrag (§§ 312d BGB). Dieser Widerruf kann binnen zwei Wochen ohne Angabe von Gründen erklärt werden. Die Frist beginnt zu laufen, sobald das Unternehmen dem Verbraucher mitgeteilt hat, dass ein Widerruf möglich ist.

Ob eine dieser Möglichkeiten auf Ihren Sachverhalt zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Den AGB des Unternehmens aber ist ein Hinweis auf anfallende Kosten bei Abschluss des Premium-Angebotes zu entnehmen. Auch findet sich in den AGB eine Widerrufserklärung.

Ob das Unternehmen den Anspruch gerichtlich durchsetzt, bliebe abzuwarten. Da es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, ist wohl davon auszugehen, dass zumindest Forderungen im Inland gerichtlich verfolgt werden.

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