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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.
Recht & Justiz

Hallo habe eine Kontopfändung erhalten von 524€.Bin aber alleinerziehend

mit einem Kind von 5... Mehr anzeigen
mit einem Kind von 5 Jahren. Habe ein Einkommen von 800€. Darf ein anderer Rechtsanwalt die Kontopfändung machen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
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hat geantwortet vor 6 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

die Forderungspfändung darf er grundsätzlich machen. Die Pfändung bezieht sich auf das Guthaben auf dem Konto. Das Guthaben, dass Ihre Pfändungsfreigrenze übersteigt, ist pfändbar. Ihre Pfändungsfreigrenze liegt bei 1417,21 Euro, darunter darf nicht gepfändet werden, alles was darüber liegt, schon.

Eine Lohnpfändung liefe bspw. in Ihrem Falle ins Leere, da Sie mit Ihrem Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze lägen und aus diesem Grunde bei Ihrem Lohn nichts zu pfänden wäre.

Sie können bei Ihrer Bank ein sog. P-Konto beantragen, § 850k ZPO. Mit diesem Konto können Sie monatlich über Ihren pfändungsfreien Betrag verfügen, auch wenn Pfändungen an Ihrem Konto durchgeführt werden sollten. Die Bank muss Ihnen solch ein Konto einrichten. Das Konto verursacht aber Kosten, Sie sollten daher in Abwägung stellen, ob sich in Ihrem Falle solch ein Konto lohnt. Wenn es sich bei der Pfändung um einen Ausrutscher handelt, dürfte es sich eher nicht lohnen.


Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Kundenantwort hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich verdiene 1136 Euro .Darf er die Pfändung machen?Oder kann ich mich dagegen wehren?
Andreas Scholz, Rechtsanwalt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Verehrte Fragestellerin,

gegen die Kontopfändung können Sie sich gegen die Pfändung des Betrages wehren, der unterhalb Ihrer Pfändungsfreigrenze liegt. Wenn Sie kein P-Konto einrichten wollen, können Sie bei Vollstreckungsgericht einen Antrag nach § 850I ZPO stellen. Das Vollstreckungsgericht wird die Pfändung dann insoweit aufheben, als das Guthaben dem der Pfändung nicht unterworfenen Teil der Einkünfte für die Zeit von der Pfändung bis zum nächsten Zahlungstermin Ihres Lohnes entspricht. Damit haben Sie zwei Rechtsschutzmöglichkeiten: Einmal Umwandlung in ein P-Konto oder einen Antrag nach § 850I bei Vollstreckungsgericht. Für letztgenannten Antrag wenden Sie sich an die Geschäftstelle des Gerichts, dass den Beschluss, der auch Ihnen zugestellt worden ist, erlassen hat.


Ich hoffe, weitergeholfen zu haben, bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich, die Antwort gemäß den Vorgaben dieser Plattform zu akzeptieren. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt
Andreas Scholz, Rechtsanwalt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt