So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage zum Scheidungsrecht

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frage zum Scheidungsrecht nebst Vorinformationen:

Wir haben 1983 geheiratet. Geschieden wurden wir 2010. 1987 + 89 wurden unsere Kinder geboren. Nach der Geburt des 1.Kindes bin ich zu Hause geblieben. Da ich von Geburt an eine Behinderung habe (70%), verzögerte sich gesundheitsbedingt mein Wiedereinstieg in die Berufswelt. Vor 1987 arbeitete ich als ungelernte Bürokraft ganztags. Nachdem mein Mann 2007 ausgezogen war, bekam ich im Nov. 2008 einen befristeten Vertrag als Teamassistentin für 2 Jahre und 20 Std/Woche. Nun bin ich wieder arbeitslos bzw. besuche eine Schule, um den Abschluss der Bürokauffrau nachzuholen. Die Bezahlung durch die Arbeitsagentur beträgt das normale Arbeitslosengeld von meinem letzten Job (ca. 550,00 €). Meine Tochter in Ausbildung ohne Vergütung wohnt noch bei mir. Mein Alter ist 50 Jahre. Mein Ex-Mann zahlt den Unterhalt für seine Tocher und seit der Scheidung erst 300,00 € jetzt 250,00 € mit Vorbehalt für mich. Sein Anwalt habe ihm gesagt, er brauche für mich gar nichts bezahlen, da ich ja einen Vollzeitjob annehmen könne (wenn er mir einen gibt, wäre ich gerne bereit dazu). Leider ist es für mich sehr schwer einen solchen Job zu bekommen. Wie und wie lange sieht es mit meinem Anspruch auf Unterhalt aus und wie hoch ist dieser bei einem Monatseinkommen von ca.3000,00 € meines Ex-Mannes?

Mit freundlichem Gruß
Felske
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:


Ob und in welcher Höhe Ihnen hier nachehelich ein Unterhaltsanspruch zusteht, kann aus der Ferne nur bedingt beurteilt werden, so dass ich Ihnen nur eine rechtliche Orientierung geben kann.

Maßgebend für die Beurteilung sind insbesondere die ehelichen Einkommensverhältnisse und etwaige Nachteile, die Sie durch die Ehe erlitten haben.

Kurz gesagt besteht in der Regel für einen befristeten Zeitraum ein nachehelicher Unterhaltsansspruch, damit der bedürftige Ehegatte sich in einem überschaubaren Zeitraum auf die neuen Verhältnisse einstellen und gegebenenfalls auch, um Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, eine Ausbildung aufzunehmen kann.

In welcher Höhe hier ein Unterhaltsanspruch besteht, hängt zunächst davon ab, ob Ihr Mann noch anderweitige Unterhaltsverpflichtungen hat und ob durch diesen noch ehebedingte Verbindlichkeiten getragen werden.

Vielleicht können Sie hierzu noch nähere Angaben machen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:


Ob und in welcher Höhe Ihnen hier nachehelich ein Unterhaltsanspruch zusteht, kann aus der Ferne nur bedingt beurteilt werden, so dass ich Ihnen nur eine rechtliche Orientierung geben kann.

Maßgebend für die Beurteilung sind insbesondere die ehelichen Einkommensverhältnisse und etwaige Nachteile, die Sie durch die Ehe erlitten haben.

Kurz gesagt besteht in der Regel für einen befristeten Zeitraum ein nachehelicher Unterhaltsansspruch, damit der bedürftige Ehegatte sich in einem überschaubaren Zeitraum auf die neuen Verhältnisse einstellen und gegebenenfalls auch, um Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, eine Ausbildung aufzunehmen kann.

In welcher Höhe hier ein Unterhaltsanspruch besteht, hängt zunächst davon ab, ob Ihr Mann noch anderweitige Unterhaltsverpflichtungen hat und ob durch diesen noch ehebedingte Verbindlichkeiten getragen werden.

Vielleicht können Sie hierzu noch nähere Angaben machen.