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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26426
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Freundin hat ein Kind (5 Jahre alt) (nicht meins) und

Kundenfrage

Meine Freundin hat ein Kind (5 Jahre alt) (nicht meins) und hat den Nachnamen der Mutter.
Der Vater hat einen anderen Nachnamen.
Beide teilen sich das Sorgerecht.

Wenn ich nun meine Freundin heiraten würde und sie würde meinen Nachnamen annehmen.
Kann das Kind dann auch meinen Nachnamen annehmen oder braucht man dafür das Einverständnis des Vaters ?


Dann hätte ich noch eine Frage:

Wenn ich sie heirate komm ich in die Steuerklasse 3.

Zählt das Kind dann auch zu mir? So dass es in meiner Lohnsteuer berücksichtigt wird?
Z.B. mit 0,5 oder sogar 1,0 ?

Und würde ich dann auch einen Freibetrag bekommen? Und falls wenn wie hoch wäre dieser?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit auch das Kind Ihren Namen annehmen soll (sogenannte Einbenennung benötigen Sie nicht nur die Zustimmung der Kindsmutter sondern auch die dies anderen Elternteils.

Hinsichtlich des Kinderfreibetrages gilt:

Der Kinderfreibetrag kann auch auf den Stiefelternteil, also auf Sie übertragen werden, wenn Sie das Kind in ihren Haushalt aufgenommen haben. Voraussetzung ist die Aufnahme des Kindes in den Haushalt auf Dauer, verbunden mit altersgemäßer Betreuung, Versorgung und Erziehung.

 

Davon gehe ich aufgrund Ihrer Schilderung aus.

 

 

Den Antrag auf Übertragung kann der abgebende Elternteil (also Ihre Frau) stellen



Wenn Sie heiraten, dann haben Sie somit einen Anspruch auf Eintragung eines Freibetrages von 0,5.

Wenn jedoch der leibliche Kindsvater seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt, so kann Ihre Frau seinen Freibtragsanteil (0,5) auf sich und dann auf Sie übertragen.

In diesem Falle hätten Sie 1,0 Kinderfreibetrag.

1,0 Kinderfreibetrag sind für 20114368 EUR , 0,5 Kinderfreibetrag dann 2184 EUR.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wo kann man einen solchen Antrag auf übertragung stellen?

 

Und wie muss die Zustimmung des anderen Elternteils (Vater) aussehen.?

 

Muss das vor Gericht passieren, oder reicht da wenn der Vater das auf ein Blatt schreibt?

 

Der Betrag den Sie geschrieben haben bei 1,0 ist ziemlich hoch

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Den Antrag können Sie am Standesamt stellen, § 1618 BGB. Der Kindsvater muss die Zustimmung vor dem Standesamt schriftlich oder zu Protokoll erklären.

Bezüglich des Freibetrages für das Jahr 2011 habe ich in der Tat ein Leerzeichen vergessen:

Es muss natürlich heißen 2011 4368 EUR.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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