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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe ein Problem mit meinem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe ein Problem mit meinem Anwalt. Mein Anwalt `vertritt´mich in einem Schadensfall, bei dem mich ein Autofahrer (allein schuldig) von meinem Roller gefahren hat und ich dadurch Rippenbrüche einen Oberschenkeltrümmerbruch rechts und eine Riss-Quetschwunde am rechten Unterschenkel erlitten habe. Der Unfall war letztes Jahr September und seit dem bin ich Arbeitsunfähig habe meinen Job verloren und bin momentan auf Hartz IV angewiesen. Mein Anwalt hat bis jetzt nur einen Vorschuss in höhe von 3000€ von der Versicherung des Unfallgegners eingefordert und das war letztes Jahr November. Seit dem hat mein Anwalt nichts mehr für mich gemacht. Er redet aber andauernd von einem erneuten Vorschuss bzw. dem Lohnausfallgeld und die angefallenen Spesen (z.B. Krankenhausgeld, Hilfsmittel, Krankengymnastik, Medikamnete, usw.) die mir zustehen. Leider unternimmt der Herr nichts, obwohl ich ihn seit Monaten darum bitte, weil meine finanzielle Lage mittlerweile sehr schlecht steht. Unterlagen die er beim Krankenhaus bzw der Reha-Klinik einholen hätte sollen, damit die gegnerische Versicherung mit der Berechnung bzw. der Einschätzung des Schadens fortsetzten oder besser gesagt beginnen kannn, hat er nach 5 Monaten nicht gemacht. Jetzt habe ich die Unterlagen selber bei den jeweiligen Stellen eingefordert und ihm persönlich in sein Büro gebracht damit er die Unterlagen an die Versicherung weiter leitet. Mittlerweile sind aber auch wieder 3 Wochen vergangen in denen nichts passiert ist. Ich habe jetzt mit meiner Rechtschutzversicherung telefoniert, da ich mich über einen Wechsel des Anwalts informieren wollte. Die Herren haben mir aber mitgeteilt dass von der Rechtschutzversicherung nur ein Anwalt bezahlt wird. Entweder der jetzige und den 2. bezahle ich selber oder umgekehrt. Jetzt nach meiner ausführlichen Schilderung möchte ich Sie bitte fragen: Wenn ich die Kosten des jetztigen Anwalts, die bis jetzt angefallen sind übernehme, bekomme ich das Geld nach Abschluss des Schadenfalls von der gegnerischen Haftpflichtversicherung zurück erstattet oder kann ich auf den Kosten sitzen bleiben (selber verursachte Mehrkosten da ich als geschädigter dazu verpflichtet bin den Schaden so gering wie möglich zu halten). Dazu muss ich sagen, dass der Anwalt den Schaden bei meiner Rechtsschutzversicherung nach über einem Jahr noch nicht gemeldet hat. Und meine zweite Frage: Kann ich gegen den jetzigen Anwalt Ansprüche erheben da er mich teilweise nicht über den schriftlichen Verkehr mit der gegnerischen Versicherung informiert hat (Nach telefonischer Nachfrage bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung wurde mir mitgeteilt dass im Februar und September diesen Jahres ein Schreiben über die Übersendung der Krankenhaus- bzw Reha-Dokumente an meinen Anwalt ging, was mein Anwalt aber bestritten hat).
Mit freundlichen Grüßen
Erwin Hoheneder
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Ich gebe Ihnen wirklich recht, Sie sollten den Anwalt wechseln.


Er braucht es nicht unbedingt böse zu meinen, als Anwalt hat man oft sehr viel zu tun.

Das hilft Ihnen aber auch nichts.


Normalerweise werden die Kosten der Rechtverfolgung als Teil des Schadens von der gegnerischen Haftpflicht übernommen.


Das aber nicht für zwei sondern nur für einen Anwalt.


Wenn er wirklich erst 3000 Euro gefordert hat,sollten Sie so schnell als möglich kündigen, denn dann richten sich auch die Anwaltsgebühren nach dem Gegenstandswett von 3000 Euro, so dass er nur 316,18 Euro an reinen Anwaltsgebühren zu fordern hat.


Ein Tipp:

Ihnen steht ein Haushaltsführungsschaden zu, den übersehen die meisten Anwälte.


Dass er übrigens den Schaden bei der Rechtsschutz nicht gemeldet hat ist o.k. da jede Meldung als Schadensfall dort eingestuft wird.


Bei Verkehrsunfällen übernimmt aber die Haftpflicht die Anwaltskosten, so dass man die Rechtsschutz gegebenenfalls nicht braucht.


Ich würde Ihnen anraten, die Kosten selbst zu zahlen und sich einen anderen Anwalt zu suchen.

2 Anwälte zahlt die Versicherung nicht.


Mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht liegen Sie richtig


Ich würde aber versuchen, den Anwalt herunterzuhandeln, da er die Kündigung durch sein Nichtstun ja selbst verursacht hat.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin











Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank















Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX!

Eine kleine Zusatzfrage habe ich noch.

 

Bleibt es tatsächlich nur bei den 316,18€? Ich dachte immer sämtlicher Briefverkehr und Telefonate ,Bearbeitungsgebühr, Porto, usw. werden zusätzlich berechnet. Welche Kosten könnten noch auf mich zu kommen?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn der Anwalt wirklich nur diese 3000 Euro geltend gemacht hat ( Anwaltsgebühren richten sich hauptsächlich nach dem Gegenstandswert), so sind dies die gesetzlichen Gebühren mit einer 1,3 Geschäftsgebühr ( Standardgebühr) Auslagenpauschale ( Porto), Mehrwertsteuer.

Wenn er höher als die 1,3 gehen möchte muss er das begründen.

Was noch auf Sie zukommen kann sind Kopierkosten in Höhe von 0,50 Euro pro Kopie für die ersten 50 Kopien, dann 0,15 Euro ab der 51. Kopie.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank


Alles Gute !!!!!!



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und das Honorar? Ist das bei den Anwaltsgebühren inbegriffen? Sind da keine Stundensätze (pro stunde z.B 40€) zu erstatten? Entschuldigen Sie bitte meine Nachfragen aber ich habe mit 1- 2 Tausend € gerechnet!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


das wäre schön für uns.....


Nein, wenn Sie nicht eine Honorarvereinbarung unterschrieben haben, gelten die gesetzlichen Gebühren, die sich bei einem Gegenstandswert von 3000 Euro, wie von mir beschrieben darstellen.

Das ist das Honorar.


Anwaltsgebühren erechnen sich in erster Linie nach dem Gegenstandswert, in zweiter Linie nach Art und Umfang der anwaltl. Tätigkeit.

Beides ergibt sich aus dem Gesetz und die Gebühren dem Betrag nach aus Tabellen.




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich bedanke XXXXX XXXXX höflich für Ihre Hilfe Frau Schiessl und werde Sie selbst verständlich positiv bewerten. Sie haben mir sehr weiter geholfen! Danke Danke :)
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke Ihnen.