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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ein Ehepaar ist kinderlos. Haus und Vermögen gehören Beiden

Kundenfrage

Ein Ehepaar ist kinderlos. Haus und Vermögen gehören Beiden zu je 50%. Ein Ehepartner stirbt. Der Überlebende erbt die 50% und hat nun 100%.
Was geschied nach desses Tod ? Erbt dann nur die Verwandschaft des zuletzt Gestorbenen ? Geht die Verwandschaft des Erstgestorbenen leer aus ?

Wie ist die Erbschaftssituationn bei bestehen eines Berliner Testaments ?

Für eine Antwort bin ich Ihnen dankbar.
Gruß
M. Hofert
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Nach dem Tod des überlebenden Ehegatten geht dessen Nachlass, soweit keine Schlusserbenbestimmung im gemeinschaftlichen Testament vorgenommen wurde, an die Verwandten des überlebenden Ehegatten über.

Es erbt nur die Verwandtschaft des zuletzt verstorbenen Ehegatten. Die Verwandtschaft des zuerst verstorbenen Ehegatten hat hier keine Erbberechtigung.

Bitte fragen Sie bei weiterem Klärungsbedarf gerne nach.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Gilt der Inhalt Ihrer Antwort auch dann, wenn der/die Letztgestorbene Demenz krank ist
und ein Vormund eingeschaltet ist ?

M. Hofert
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zur Erläuterung folgendes:

Haben sich die Ehegatten gegenseitig testamentarisch zu Alleinerben eingesetzt, wird nach dem Tod des Erstversterbenden der Überlebende Alleinerbe.

Hier können nur die Pflichtteilsberechtigten Ansprüche erheben.

Nach § 2302 BGB wären nur die Kinder, welche jedoch nicht vorhanden sind, und die Eltern pflichtteilsberechtigt.

Lebten die Eltern zum Zeitpunkt des Todes nicht mehr, gibt es keine weiteren Pflichtteilsberechtigten.

Verstirbt der überlebende Ehegatten erben nur dessen gesetzliche Erben, es sei denn testamentarisch wäre etwas anderes bestimmt worden (Schlusserbenbestimmung).

Hierneben kann der überlebende Ehegatte auch neu testieren, wenn er im dem gemeinschaftlichen Testament nicht eingeschränkt worden ist.

Grundsätzlich spielt daher die Testierfähigkeit nur eine Rolle, wenn dieser neu testiert haben sollte, andernfalls nicht.