So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Ch...
Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3166
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
30639152
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren meine Frage lautet. ich lebe

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
meine Frage lautet.
ich lebe und arbeite seit 8 Jahren in der schweiz/kanton zürich als angestellter arzt
Von meiner in deutschland lebenden Mutter erbe ich die hälfte ihrer in deutschland befindlichen eigentumswohnung (gesamtwert der wohnung 200000 euro ).
muss ich diesbezüglich in der
schweiz bzw. deutschland erbschaftssteuern zahlen,
was ist mit dem eigenmietwert/zins
und was ist dann wenn ich nach einem Jahr meine hälfte (100000 Euro ) von meinem bruder ausbezahlt bekomme, muss ich die dann
versteuern
freundliche grüsse
c.aichmüller
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Erbschaftssteuer ist grundsätzlich dort zu zahlen, wo sich die Erbmasse befindet. In diesem Fall würde Erbschaftssteuer in Deutschland gezahlt werden müssen, wenn sie erbschaftsteuerpflichtig wären. Allerdings haben Sie einen entsprechenden Freibetrag in Höhe von 400.000 Euro, so dass eine Erbschaftsteuerpflicht in Ihrem Fall nicht bestehen würde.

Würde das Erbe von ihrem Bruder gekauft werden, so würde die Erbengemeinschaft durch eine entsprechende Zahlung geteilt werden. Hier würde ebenfalls keine Erbschaftssteuer anfallen, da es sich nicht um einen Erbvorgang handelt. Allerdings ist kann es sein, dass ihr Bruder Grunderwerbssteuer zahlen muss, in Höhe von 3,5% auf den Kaufpreis. Hierzu gibt es allerdings einer Ausnahmevorschrift (§ 3 Nr. 3 GrEStG)bei der Teilung von Erbengemeinschaften, bei denen in bestimmten Fällen die Grunderwerbsteuer sodann nicht anfällt. hierzuist es erforderlich, dass bei der Eintragung in das Grundbuch der Eintrag ungeteilte Erbengemeinschaft erfolgt und nicht bereits nach Bruchteilen eingetragen wird. Bei Letzterem würde Grunderwerbssteuer anfallen können.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich über Ihre Akzeptierung gemäß der Nutzungsbedingungen (grünes Feld).

Viele Grüße