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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

kann mich mein partner mit nichtzahlung erpressen, obwohl er

Kundenfrage

kann mich mein partner mit nichtzahlung erpressen, obwohl er bisher den kompletten unterhalt für unser kind und mich bezahlt hat? wir sind nicht verheiratet und wohnen in zwei verschiedenen wohnungen nebeneinander.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Erpressen kann und darf er Sie nicht.

Wenn vorliegend sowohl für Sie und das Kind ein Anspruch besteht, dann kann dieser gerichtlich durchgesetzt und vollstreckt werden, wenn keine Zahlung erfolgt.

Wichtig ist, dass Sie sich umgehend vollstreckbare Titel beschaffen, falls diese noch nicht vorhanden sind.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.



Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hab ich denn im falle einer trennung, genau so viel recht auf den gleichen unterhalt, den ich jetzt bekomme?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hab ich denn im falle einer trennung, genau so viel recht auf den gleichen unterhalt, den ich jetzt bekomme?
hab ich denn das gleiche recht wie verheiratete, wenn wir seit 12 jahren in einer nichtehelichen gemeinschaft mit kind leben?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie in zwei verschiedenen Wohnungen leben und damit keinen gemeinsamen Haushalt führen, ändert sich an der Unterhaltshöhe eigentlich nichts.

Dies hängt aber natürlich davon ab, auf welcher Basis und und in welcher Höhe bisher Zahlungen erbracht worden sind.

Sie als nichteheliche Kindesmutter haben einen Unterhaltsanspruch nach § 1615 l BGB, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind. Es handelt sich hier um sogenannten Betreuungsunterhalt.

§ 1615l
Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt

(1) Der Vater hat der Mutter für die Dauer von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes Unterhalt zu gewähren. Dies gilt auch hinsichtlich der Kosten, die infolge der Schwangerschaft oder der Entbindung außerhalb dieses Zeitraums entstehen.

(2) Soweit die Mutter einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, weil sie infolge der Schwangerschaft oder einer durch die Schwangerschaft oder die Entbindung verursachten Krankheit dazu außerstande ist, ist der Vater verpflichtet, ihr über die in Absatz 1 Satz 1 bezeichnete Zeit hinaus Unterhalt zu gewähren. Das Gleiche gilt, soweit von der Mutter wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Die Unterhaltspflicht beginnt frühestens vier Monate vor der Geburt und besteht für mindestens drei Jahre nach der Geburt. Sie verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Dabei sind insbesondere die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen.

 

 

Für Ihr Kind besteht natürlich ein Anspruch nach § 1601 BGB. Der Anspruch bemsist sich nach der Düsseldorfer Tabelle.

 

 

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