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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich und meine Frau, wir haben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich und meine Frau, wir haben uns, nach dem es bei mir nicht geht, zu einer Künstlichen Befruchtung entschieden. Sicher es gibt da mehrere Möglichkeiten. Wir haben uns für eine nicht normale entschieden. Und dann ist das daraus geworden was wir wollten. Nämlich ein Mädchen. Mir war es völlig egal was es wird, nur meine Frau wollte unbedingt ein Mädchen. Nun ja es Hat geklappt. Die ersten 8 Wochen waren wir gemeinsam zu Hause, da ich meine Arbeit verloren hatte und ich nun mal keine Milch geben kann und meine frau hatte es mit dem Arbeitsgeber so besprochen. Und dann kam meine Elternzeit die gute 2 Jahre dauerte. Ich habe die Zeit genossen, aber meiner frau war es nach einem Jahr schon zu viel. Sie sagte du hast sie den ganzen Tag und ich nur 2-3 Stunden. Ich sagte ihr ich suche mir eine Arbeit und du bleibst zu hause. Aber auch das wollte Sie nicht.
Na gut und schön wir haben die Zeit so weiter verbracht. Mit gewissen Höhen und Tiefen. Meine Frau wollte mich sogar Knall auf Fall verlassen und das Kind mit nehmen. Und dann doch nicht mehr.
Dann hatten wir beide einen schweren Verkehrsunfall, der mich beinahe das Leben gekostet hatte. Dadurch kamen wir uns wieder näher und Sie kämpfte um mein Leben und besuchte mich regelmäßig in der AHB.
Dann kam noch der Tod meines Vaters dazu. Den ich sehr liebte so wie auch meine Frau. Und bevor ich zur Trauerfeier die genau am 3. Geburtstag unseres Kindes war wie auch die Urzeit. Ich wollte gar nicht hin, aber meine Frau drängte mich dazu. Vorher hatte ich noch einen Termin bei unserer Hausärztin. Und ich erzählte der Ärztin dass meine Tochter nicht meine Tochter ist und das ich mich zuhause nicht wohl fühle, da die Eltern meiner Frau uns im Privatleben störten wo immer es ging. Irgendwie hat das meine Frau mitbekommen und seit dem war unser gemeinsames Leben gestört. Ich bin auf gefordert worden aus zu ziehen. Ich wohne seit 17.07.2010 in meiner eigenen Wohnung und darf nun 2* die Woche mein Kind im Kindergarten abholen und um 18:00 Uhr wird sie wieder abgeholt. Gelegentlich darf meine Tochter auch bei mir übernachten. Aber in Urlaub mit Ihr fahren darf ich nicht. Nun meine Frage. Ich habe mal in den Nachrichten gehört das Väter ihre Kinder ein halbes Jahr sehen dürfen und auch die halben Ferien mit Ihnen verbringen dürfen. Habe ich das richtig gehört und habe ich nicht auch das Recht?
Mit freundlichen Grüßen,
Dreas Späth.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Die gerichtliche Praxis sieht folgendermaßen aus:

Die "übliche" Umgangsregelung beinhaltet den Umgang alle zwei Wochen am Wochenende und die Hälfte der Ferien und jeweils die 2. Feiertage.

Unabhängig davon können die Eltern eine andere weitergehendere Regelung treffen, wenn dies dem Kindeswohl entspricht, zum Beispiel auch ein sogenanntes Wechselmodell.

Letzteres ist aber nur sinnvoll, wenn die Eltern eine gute Kommunikation über die Kindesbelange haben und das Kindeswohl dem nicht widerspricht.


Das Gesetz selbst macht hinsichtlich der Umgangsregelung keine Vorgaben.


Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nun ja, die Antwort ist nicht ganz, das was ich hören wollte, aber besser so als unwissend in das gegangen was nun doch kommt. Bei solchen griesen sind es leider immer die Kinder die darunter leiden müssen. Da nützen auch keine Eheverträge.

Zum wohl des Kindes sollte ich lieber die Bildfläche räumen und alles auf mich zukommen lassen. Danke für die Information.

Mit Freundlichen Grüßen,

Andreas Späth

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedauere, wenn die Antwort nicht ganz Ihren Erwartungen entspricht, aber ich denke Sie haben es verdient, eine reale Eischätzung der Rechtslage zu erhalten.

Umgangsverfahren sind immer höchst individuelle Verfahren und es kann alles in die Waagschale geworfen werden, insbesondere auch die Betreuungssitution in der Vergangenheit.

Für die Kinder ist es immer wünschenswert mit beiden Eltern so viel wie möglich Kontakt zu haben und das dieser unbelastet von irgendwelchen Streitigkeiten ist. Dies wäre der Idealzustand.

Meine Antwort solte Sie nicht davon abhalten, für Ihre Tochter um eine angemessene Umgangsregelung zu kämpfen.