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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22074
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag. Ich bin seit Anfang 2006 in der privaten Insolvenz.

Kundenfrage

Guten Tag. Ich bin seit Anfang 2006 in der privaten Insolvenz. Die Restschuldbefreiung sollte September 2011 sein. Nun ist es so,das ich seit Anfang 2010 Selbstständig bin. Mein Anwalt sagte ich brauchte dem Insolvenzverwalter keine Unterlagen über meine Einkünfte machen,weil es ein Gesetz gibt, worin steht,das man durch das Risiko der Selbstständigkeit dazu nicht verpflichtet ist. Stimmt das?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind während der Verbraucherinsolvenz verpflichtet, jede Änderung in Ihren beruflichen und/oder wirtschaftlichen Verhältnissen dem IV anzuzeigen (§ 295 InsO).

Der Verstoß gegen diese Obliegenheiten kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen (§ 296 InsO).

Üben Sie eine selbständige Tätigkeit aus, gilt zudem § 295 Absatz 2 InsO, der regelt:

Soweit der Schuldner eine selbständige Tätigkeit ausübt, obliegt es ihm, die Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Treuhänder so zu stellen, wie wenn er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre.

Sie sollten daher die geforderten Nachweise zeitnah beibringen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
also heißt das doch wenn überhaupt zahlungen nur so hoch als wenn ich weiter angestellt gewesen wäre
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Soweit der Schuldner in der Insolvenz eine selbständige Tätigkeit ausübt, muss der Schuldner die Gläubiger so stellen wie wenn er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre (§ 295 Absatz 2 InsO).

Dabei ist die Festlegung der Höhe eine Einkommens nicht einfach, denn es zählen nicht die tatsächlichen Einkünfte, sondern die Einkünfte, die der Schuldner mit seiner Ausbildung maximal verdienen könnte. Dieses Einkommen dient dann als Bemessungsgrundlage für die monatlichen Abgaben des Schuldners an die Gläubiger.

Sie sollten sich hier zur Abklärung der Einzelheiten mit Ihrem IV eng abstimmen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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