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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26896
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich erbitte Sie um Beratung! Als mein Vater k rzlich verstarb

Beantwortete Frage:

Ich erbitte Sie um Beratung!

Als mein Vater kürzlich verstarb beantragte ich (einziger Sohn) einen Erbschein, da mein Vater einen amtl.bestellten Vormund hatte, den ich dann bekommen habe, wo ich als Alleinerbe betitelt werde.
Jetzt meldet sich seine Lebensgefährtin und gab mir eine Kopie von einem Testament wo mein Vater beschrieb das nach seinem Tode die Lebensgefährtin 10.000€ von seinem Konto abholen dürfe.
Bei der Übergabe (kopie) erwähnte Sie das es noch ein jüngeres Testament gegeben hätte, da wäre Sie noch besser bedient gewesen, aber sie hatte den Eindruck gehabt das es etwas verwirrt geschrieben wäre, deshalb hätte sie dieses Vernichtet.
Sie Drängt jetzt dazu das ich ihr das Geld übergebe solle. (hier habe ich Zweifel ob sie nicht später mit noch einem anderen Testament kommt:)

Ich habe keine Zeugen dafür das sie sich praktisch ein Testament ausgesucht hat. Ich könnt allerdings bei der Übergabe, sie nochmals dazu bewegen, dies zu erwähnen.

Hier meine Fragen:

Würde eine Tonaufnahme vor Gericht zählen. Wenn sie zugibt ein jüngeres Testament vernichtet zu haben?

Oder gibt es eine andere Möglichkeit, wenn ich mit einem Zeugen auftrete wird sie sicher vorsichtig werden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Eine heimliche Tonbandaufnahme ist leider nicht verwertbar (Werner NJW 1988,993).

Es spricht jedoch nichts dagegen, wenn Sie mit einem Zeugen auftreten und der Zeuge für die Gegnerin nicht sichtbar ist (weil er verborgen ist).

In diesem Falle könnte der Zeuge das Gehörte ohne Einschränkungen wiedergeben.

Nun geben Sie an, dass Ihr Vater einen Vormund hatte.

Aus diesem Grunde sollten Sie versuchen festzustellen, ob Ihr Vater zum Zeitpunkt der Errichtung des Testamentes über 10.000 EUR überhaupt testierfähig gewesen ist.

Sollte dies nicht der Fall sein, so wäre das vorgelegte Testament sicherlich ungültig.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt