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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Gaggenau, 24.10.2011Mein Mann ist seit 1992 geschieden und

Kundenfrage

Mein Mann ist seit 1992 geschieden und muss mto. € 870,-- aus dem schuldrechtlichem Versorgungsausgleich an die fgeschiedene Ehefrau zahlen. Kann er diese Zahlung als Freibetrag bei der EST "Anlage U" (wie beim Unterhalt) ansetzen? Im Gerichtsurteil wurde der Aufwand für Steuer und Krankenversicherung in Höhe von rund € 550,-- nicht berücksichtigt. MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Beim schuldrechtlichen Versorgungsausgleich bzw. der Durchführung desselben wird in der Regel der Ausgleich durch Zahlung einer Geldrente an den geschiedenen Ehegatten bewirkt.
Ist dies in Ihrem Fall so, können diese Zahlungen als dauernde Belastung in voller Höhe gem. § 10 Abs. 1 Nr. 1 a EStG steuerlich geltend gemacht werden.

Dies gilt auch dann, wenn der Ausgleich durch Abtretung eines Teils des Versorgungsanspruches Ihres Ehemannes an den berechtigten Ehegatten erfolgt. Die steuerliche Behandlung der Versorgungsleistung bleibt gleich, was bedeutet, dass die Versorgungsbezüge weiterhin beim Verpflichteten erfasst und versteuert werden, obwohl der Berechtigte selber die übertragenen Anwartschaften zu versteuern hat.

Sie sollten daher von der geschiedenen Ehefrau die Anlage U abfordern.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Beim schuldrechtlichen Versorgungsausgleich bzw. der Durchführung desselben wird in der Regel der Ausgleich durch Zahlung einer Geldrente an den geschiedenen Ehegatten bewirkt.
Ist dies in Ihrem Fall so, können diese Zahlungen als dauernde Belastung in voller Höhe gem. § 10 Abs. 1 Nr. 1 a EStG steuerlich geltend gemacht werden.

Dies gilt auch dann, wenn der Ausgleich durch Abtretung eines Teils des Versorgungsanspruches Ihres Ehemannes an den berechtigten Ehegatten erfolgt. Die steuerliche Behandlung der Versorgungsleistung bleibt gleich, was bedeutet, dass die Versorgungsbezüge weiterhin beim Verpflichteten erfasst und versteuert werden, obwohl der Berechtigte selber die übertragenen Anwartschaften zu versteuern hat.

Sie sollten daher von der geschiedenen Ehefrau die Anlage U abfordern.

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