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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Wie ist die Rechstlage, wenn ich eine kostenpflichtigen Kurs

Kundenfrage

Wie ist die Rechstlage, wenn ich eine kostenpflichtigen Kurs anbiete bei dem ein Kunstwerk z.b eine Nana von der Künstlerin Niki de ST. Phalle für den privat Gebrauch nach gebaut werden kann. Verletze ich da Urheberrechte?
Kann ich den Kurs z.B. mit den den Worten - Eigene Nanas aus Pappmaschee - oder auf Grund der großen Nachfrage und der Sonderausstellung über Niki de Saint Phalle in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall eine Sonderaktion zum Thema "Nana" und dem Nachbau aus Pappmaschee schreiben. Oder muß ich es anderes Titulieren, also ohne Nana.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Sofern sie tatsächlich beabsichtigten kostenpflichtig ( mit gewerblichem Hintergrund) Kunstwerke (also urheberrechtlich geschützte Werke im Sinne des Urheberrechts) eins zu eins nachzubauen, würde dieses als gewerbliches Herstellen von Plagiaten gewertet werden können, so dass hier meines Erachtens eine Urheberrechtsverletzung sehr wahrscheinlich ist.

 

Etwas anderes würde gelten, wenn Sie die Werke als Inspiration benutzen würden und diese letztendlich abwandeln würden. Dieses wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn sie eine andere Größe, ein anderes Material und vielleicht noch eine andere Darstellungsweise wählen.

 

Es kommt auf den Einzelfall an. Umso unterscheidungsfähiger der Nachbau vom Original ist, umso weniger kann eine Urheberrechtsverletzung vorliegen.

 

Ihre erste Werberaussage würde ich so nicht verwenden. Bei ihrer zweiten Werbeaussage würde ich die Formulierung " Nachbau aus Pappmaschee" weglassen.

 







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag. Dass die Kursteilnehmer hier (natürlich unter einer entsprechenden fachkundigen Anleitung von ihnen) die Werke herstellen war mir bewusst.

Sofern es sich hier aber lediglich um ähnliche Werke handelt, die sich vom Original doch augenscheinlich unterscheiden, sehe ich hierin grundsätzlich kein Problem.

Wie bereits gesagt würde ich ihnen die zweite Werbeaussage von Ihnen empfehlen.
Wenn Sie beispielsweise schreiben würden: Arbeiten aus Pappmaschee inspiriert von Künstler XY wäre dieses in Ordnung.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Danjel-Philippe Newerla,

Diese Passage versteh ich nicht ganz.

 

Sofern sie tatsächlich beabsichtigten kostenpflichtig ( mit gewerblichem Hintergrund) Kunstwerke (also urheberrechtlich geschützte Werke im Sinne des Urheberrechts) eins zu eins nachzubauen, würde dieses als gewerbliches Herstellen von Plagiaten gewertet werden können, so dass hier meines Erachtens eine Urheberrechtsverletzung sehr wahrscheinlich ist.

 

gewerbliches Herstellen - ist doch wenn ich ein orginal Kunstwerk 1:1 nachbaue und es verkaufe.

 

Oder soll das heißen?

Wenn ein Kursteilnehmer für den Kurs bezahlt und von einem Orginal Kunstwerk eine Kopie (nicht umbedingt 1:1, das müsste ein Genie sein wenn er das hinbekäme) für den privat Gebrauch erstellt, dann ist das auch eine gewerbliche Herstellung und fällt unter das Urheberrecht.

 

 

Ich

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für den Nachtrag.

Sie schrieben:

"Wenn ein Kursteilnehmer für den Kurs bezahlt und von einem Orginal Kunstwerk eine Kopie (nicht umbedingt 1:1, das müsste ein Genie sein wenn er das hinbekäme) für den privat Gebrauch erstellt, dann ist das auch eine gewerbliche Herstellung und fällt unter das Urheberrecht."

Ja, das haben Sie richtig verstanden.

Da dieses nach Ihrer Schilderung aber nicht der Fall ist (1 zu 1) brauchen SIe sich also grundsätzlich keine Sorgen machen.




Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank,XXXXX für die Ausführungen.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gern geschehen und noch einen schönen Sonntagnachmittag!

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