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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21577
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten morgen,bin gerade von einem securitymann aus dem kirmeszelt

Kundenfrage

Guten morgen,bin gerade von einem securitymann aus dem kirmeszelt im polizeigriff abgeführt worden,nur weil ich vor ihm getanzt habe und ich ihm angeblich bei seiner Tätigkeit gestört habe!Habe nach dem Geschäftsführer verlangt,kam nicht,es kam die Oberguru von Security und hat mich nochmals im Polizeigriff aus dem ZELT geschmissen,obwohl ich ihr sagte,dass ich noch meine persönlichen Sachen drinnen habe!
Bin ne Frau in hoher wirtschaflichen Position und denke,dass so ein Verhalten unangebracht ist!!!! Kann ich rechtliche Schritte dagegen einleiten?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind die Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes berechtigt, das Hausrecht ihrer Auftraggeber durchzusetzen.

Bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe sind die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes allerdings zu strikter Zurückhaltung verpflichtet und in besonderer Weise auf die Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der Mittel festgelegt.

Das bedeutet - da sie nicht in Ausübung hoheitlicher/polizeilicher Gewalt handeln- , dass sie sich jeglicher Anwendung körperlicher Gewalt zu enthalten haben, wenn und soweit zu ihrem Einsatz in der konkreten Situation kein Anlass vorliegt.

Haben Sie daher - wie Ihren Angaben zu entnehmen ist - für den zur Anwendung gelangten Polizeigriff keinen Grund und Anlass geliefert, haben die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ihre Befugnisse überschritten, zumal Sie diese darauf hingewiesen haben, dass sich in dem Kirmeszelt noch Ihr persönliches Eigentum befindet.

Unter diesen Bedingungen haben sich die Mitarbeiter der Security wegen Körperverletzung (§ 223 StGB) sowie Nötigung (§ 240 StGB) strafbar gemacht.

Sie können dieses Verhalten folglich bei der Polizei/Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen, wobeiu es hilfreich und zweckmäßig wäre, wenn Sie für den Vorfall zugleich Zeugen benennen könnten, die das Geschehene bestätigen können.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind die Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes berechtigt, das Hausrecht ihrer Auftraggeber durchzusetzen.

Bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe sind die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes allerdings zu strikter Zurückhaltung verpflichtet und in besonderer Weise auf die Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der Mittel festgelegt.

Das bedeutet - da sie nicht in Ausübung hoheitlicher/polizeilicher Gewalt handeln- , dass sie sich jeglicher Anwendung körperlicher Gewalt zu enthalten haben, wenn und soweit zu ihrem Einsatz in der konkreten Situation kein Anlass vorliegt.

Haben Sie daher - wie Ihren Angaben zu entnehmen ist - für den zur Anwendung gelangten Polizeigriff keinen Grund und Anlass geliefert, haben die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ihre Befugnisse überschritten, zumal Sie diese darauf hingewiesen haben, dass sich in dem Kirmeszelt noch Ihr persönliches Eigentum befindet.

Unter diesen Bedingungen haben sich die Mitarbeiter der Security wegen Körperverletzung (§ 223 StGB) sowie Nötigung (§ 240 StGB) strafbar gemacht.

Sie können dieses Verhalten folglich bei der Polizei/Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen, wobeiu es hilfreich und zweckmäßig wäre, wenn Sie für den Vorfall zugleich Zeugen benennen könnten, die das Geschehene bestätigen können.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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