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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Mann hat mit einem Kollegen zusammen vor Jahren eine Wohnung

Kundenfrage

Mein Mann hat mit einem Kollegen zusammen vor Jahren eine Wohnung bezogen. Der Mietvertrag wurde von beiden gemeinsam abgeschlossen und unterschrieben. Die Miete und Nebenkosten wurden geteilt. Seit einiger Zeit wurde die Wohnung aufgelöst, der Mietvertrag gekündigt. Nun stehen noch Nachzahlungen der Nebenkosten an. Mein Mann hat seinen Anteil bezahlt, der Ex- Arbeitskollege weigert sich, bzw. reagiert auf keinen Anruf oder Schreiben seitens des Vermieters oder unserseits. Der Vermieter stellt nun uns den Anteil des Kollegen in Rechnung, da mein Mann auch allein haftbar gemacht werden kann (laut Mietvertrag). Wie sollen wir uns jetzt verhalten? Welcher juristische Weg ist der Richtige? Wir haben leider keine Rechtsschutzversicherung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Wenn ich Sie richtig verstanden habe, hat ihr Mann und der damalige Kollege ihres Mannes einen gemeinschaftlichen Mietvertrag abgeschlossen. Dieses ist soweit nichts ungewöhnliches.

 

 

Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Haftungsverhältnisse zu kennen.

 

 

Ihr Mann und der damalige Kollege haften für die ausstehende Nebenkosten als so genannte Gesamtschuldner im Sinne von § 421 BGB.

 

 

Dieses bedeutet, dass beide Schuldner (also sowohl ihr Mann als auch der Kollege) jeweils in Höhe des vollen Betrages in Anspruch genommen werden können.

 

 

Derjenige, der in Anspruch genommen worden ist (also hier wohl ihr Mann),hat dann einen Anspruch aus dem so genannten Gesamtschuldnerausgleich gemäß § 426 BGB.

 

 

Dieses bedeutet, dass ihr Mann zwar sofern er von dem Vermieter in Anspruch genommen wird, grundsätzlich den vollen noch offenen Betrag zahlen muss, die Hälfte aber unter dem Gesichtspunkt des Gesamtschuldnerausgleichs von dem ehemaligen Kollegen zurückverlangen kann.

 

 

Er sollte also die Hälfte des betreffenden Betrages nachweisbar (per Einschreiben) unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) gegenüber seinem ehemaligen Kollegen geltend machen.

 

 

Sollte diese Frist erfolglos ablaufen, sollte er einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragen.Notfalls müsse ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden oder gleich Klage erhoben werden.

 

 

Nach Fristablauf hätte der ehemalige Kollege dann die Anwaltskosten ihres Mannes als Verzugsschaden gemäß §§ 280,286 BGB zu tragen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt






Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt