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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22897
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanw lte, in folgender Angelegenheit m chte

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
in folgender Angelegenheit möchte ich folgende Verleumdung die gegen mich Gemacht worde hiermal genau kurz klären. Ich hatte am 03.01.2011 Urlaub das war ein Montag dabei hatte mein Kollege aber Dienst bei der Staft. Er fuhr ständig das Betriebsfahrzeug einen VW Transporter und an dem tag hat er nach dem Mittag ein Kind angefahren ohne anzuhalten hat er seine Fahrt vortgesetzt. Am 20.09.2011 gekam ich eine Vorladung zur Polizei wo ich erfuhr das der damalige EX Kollege mich damit Belastet jetzt. Ich war an dem tag als das geschehen sein soll Überhaupt nicht im Dienst ebenfalls am 04.01.2011 auch nicht. Am heutigen tag bekam ich wieder einen Anruf das ich am 25.10.2011 wieder zur Polizei muß zwecks Aussage. Ich hatte beim letzen Termin der Polizei den Tipp gegeben das es zu dem Stadtfahrzeug ein Fahrtenbuch gibt und das man davon ausgehen muß das mein Kollege eine falsche Entzeit eingetragen hat ins Fahrtenbuch weil auf der Polizei erfuhr ich das letzte mal das mein Kollege behauptet hatte das ich das Fahrzeug gefahren hätte obwohl ich Überhaupt nicht im Dienst war und ich habe sogar zeugen dafür. Wie soll ich mich jetzt in dieser Angelegenheit verhalten ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit strafrechtliche Vorwürfe gegen Sie im Raume stehen, sollten Sie sich zur effektiven Wahrung Ihrer Rechte unverzüglich in anwaltliche Beratung begeben, soweit das nicht bereits geschehen sein sollte.

Der Anwalt wird Einsicht in die Ermittlungsakten beantragen, um einen Überblick über die gegen Sie bestehende Beweislage zu gewinnen. Dies gilt in besonderem Maße für diejenigen Aussagen, die Ihr Kollege im Zuge des bisherigen Ermittlungsverfahrens getätigt hat.

Auf dieser Grundlage sollten Sie dann gemeinsam mit dem Anwalt eine entsprechende Verteidigungsstrategie ausarbeiten und eine Einlassung in der Sache selbst fertigen, die sämtliche für Sie sprechenden Gesichtspunkte und Umstände optimal berücksichtigt. Von dem Anwalt wäre auch zu prüfen, ob gegen Ihren Kollegen ein Strafantrag wegen Falschverdächtigung (§ 164 StGB) zu stellen wäre.

Bis dahin sollten Sie in der Sache selbst keinerlei Aussagen zu den gegen Sie erhobenen Vorwürfen treffen. Machen Sie stattdessen auch weiterhin von Ihrem Schweigerecht Gebrauch, um sich nicht unnötig selbst zu belasten. Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, in der Sache selbst zu der Ihnen zur Last gelegten Tat Stellung zu nehmen.

Soweit Sie die Tat nicht begangen haben, haben Sie auch nichts zu befürchten, denn die Strafverfolgungsbehörden müssen Ihnen die zur Last gelegte Tat auch nachweisen. Misslingt dieser Nachweis, stellt sich also heraus, dass Staatsanwaltschaft und Polizei keine genügenden Beweistatsachen gegen Sie zusamenntragen können, ist das Ermittlungsverfahren einzustellen. Es kommt dann nicht einmal zu einer Anklage.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt