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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, welche Voraussetzung m ssen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
welche Voraussetzung müssen gegeben sein, dass ein Familiengericht ein alleiniges Sorgerecht, im Nachhinein auf beide Elternteile, nach 8 Jahren überträgt. Reicht da einfach der Antrag des KV aus.

Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Einzige Voraussetzung ist das Kindeswohl. Die gemeinsame Sorge wird nur dann beiden Eltern übertragen, wenn es dem Kindeswohl dient.

Ihr Kind zeigt eine massive Weigerungshaltung gegenüber dem Kindesvater, so dass die Einrichtung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht dem Kindeswohl entsprechen würde.

Zwar könnte hier der Kindesvater bei Gericht einen Antrag auf Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge stellen, aber wenn hier eine Kommunikation zwischen den Eltern nicht möglich ist oder aber erheblich gestört ist, spricht dies auch gegen die Einrichtung einer gemeinsamen elterlichen Sorge.

Wenn hier also keine triftigen Gründe vorliegen, wird das Gericht die derzeitige Sorgerechtssituation nicht ändern. Hieran ändert auch nichts daran, dass es die Möglichkeit des gemeinsamen Sorgerechts gibt. Im Vordergrund steht immer das Kindeswohl und die Kommunikationsfähigkeit der Eltern.
Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen bzw. besteht weiterer Klärungsbedarf ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wie auch schon im Vorfeld erwähnt, hat der KV beim OLG Koblenz einen Antrag auf ein gemeinsames Sorgerecht beantragt, obwohl beim Amtgericht in Daun, einen Termin (12.12.2011) über die weitere Vorgehensweise für das betreute Umgangsrecht feststand. Dieser Termin wurde nun gecancelt, und ein neue Termin zum 19.12.2011 beim OLG Koblenz anberaumt. Zu erwähnen wäre noch, dass sich der KV für die derzeitige Verfahrensweise , sich in der Gerichtverhandlung im Mai vor dem Amtsgericht in Daun bereit erklärt hat.

Was hat das nun zu bedeuten?

Was geschieht hier?

Mit was muß ich rechnen?

Wer denkt eigentlich noch an der Wohl meiner Tochter?

 

Meine Angst geht ins Unermeßliche !!!!!!!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

offensichtlich hat es sich der Kindesvater anders überlegt und hat Beschwerde gegen erstinstanzliche Entscheidung eingelegt.

Es wird nunmehr das OLG über den Sorgerechtsantrag befinden müssen.

Das OLG wird eigene Ermittlungen zur Kindeswohlprüfung vornehmen und eine Entscheidung treffen.

Hierzu werden die Parteien aber nochmals angehört und ggf. ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wo bleiben eigentlich die Rechte einer sorgevollen Mutter, und warum wird auf das Wohl des Kindes keine Rücksicht genommen.

Wie oft wird eigentlich noch, eine Überprüfung angeordnet. Die letzten drei Jahre werden wir, durch eine Anordnung des Amtsgerichts in Daun, durch eine sogenannte Fachkraft, permanent überprüft, vorbereitet und belehrt. Selbst diese Fachkraft bescheinigt in Ihren Berichten, dass eine positive Entwicklung statt gefunden hat. Nur meine Tochter möchte einfach keinen Kontakt zum KV.

Seit kurzer Zeit wurde ja durch das OLG eine Verfahrensbegleitung angeordnet.

Hier ein kleiner Überblick über die terminliche Vergabe.

14.10.2011 Treffen in deren Büro mit der Verfahrenskraft (2 Stunden)

17.10.2011 Treffen mit der Verfahrenskraft bei mir zu hause ( 2 Stunden)

19.10.2011 Termin beim Kinderpsychologen (1 Stunde)

22.10.2011 betreutes Treffen mit dem KV ( 2 Stunden)

24.10.2011 erneutes Treffen mit der Verfahrenskraft

und man soll es kaum glauben " arbeiten" tue ich auch noch, um unseren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

 

Wer überprüft eigentlich die Lebensweise des KV.

 

Was kann ich eigentlich tuen, dass dieses Horror-Szenario endlich mal ein Ende hat, und meine Tochter, so leben kann, wie es auch kindsgerecht wäre.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie meinen sicherlich, dass hier ein Verfahrensbeistand beigeordnet wird.

Es handelt sich hierbei um den sogenannten "Anwalt des Kindes", der die Aufgabe hat die Interessen des Kindes zu erforschen und im Verfahren zum Ausdruck zum bringen.

Tun können Sie selbst eigentlich nicht viel, um die Sache zu beenden, solange der Kindesvater nicht "locker" lässt.