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Dirk Bettinger
Dirk Bettinger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 743
Erfahrung:  Fachanwalt für Strafrecht
31778273
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Dirk Bettinger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich wurde im Sommer 2010

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde im Sommer 2010 notfallmäßig ins Krankenhaus Saarbrücken eingeliefert. In der Notaufnahme wurden meine Personalien aufgenommen und ich wurde auch nach meiner Krankenversicherung gefragt. Ich gab zur Antwort, dass ich in Frankreich wohne und dort gesetzlich krankenversichert sei. Man fragte mich auch nach meinem Zimmerwunsch. Ich sagte, ich hätte in Frankreich ein Zusatzversicherung ähnlich einer Versicherung in Deutschland und möchte ein Einzelzimmer. Die Schwester gab mir dann noch in der Notaufnahme noch auf dem Behandlungstisch irgendwelche Papiere, die ich unterschreiben sollte, was ich ohne groß zu überlegen auch tat. Ich war 5 Tage im Krankenhaus. Die Krankenhauskosten wurden ohne Probleme mit meiner Krankenkasse abgerechnet, ebenso die Kosten des Einzelzimmerzuschlags. Zusätzlich bekam ich noch eine Rechnung der privatärztlichen Verrechnungsstelle über einen Betrag von 813,34 für Behandlungskosten. Ich teilte dieser Verrechnungsstelle mit, dass ich gesetzlich krankenversichert bin und sie mit meiner Krankenkasse abrechnen soll. Doch die Verrechnungsstelle weigert sich, ich hätte im Krankenhaus unterschrieben, dass ich als Privatpatient behandelt werden wollte und hätte damit auch die Kosten zu tragen.

Meine Frage jetzt, muss ich diese Kosten wirklich tragen, obwohl ich gesetzlich krankenversichert bin?

Falls Sie noch Fragen zum Sachverhalt haben, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Donauer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Donauer,

danke für Ihre Frage und die Nutzung von JustAnswer.

Grundsätzlich sind Sie aufgrund der Wahlleistung "Privatärztliche Behandlung", die Sie unterschrieben haben, verpflichtet, die Kosten der Inanspruchnahme der Chefarztbehandlung zu tragen. Die privatärztliche Verrechnungsstelle ist hier aber auch der falsche Ansprechpartner. Sie sollten mit Ihrer gesetzlichen Kasse sprechen und denen schildern, wie sich die Sache verhält. Sollten diese sich weigern zu zahlen- was rechtens wäre - müssten Sie es darauf ankommen lassen, dass das Krankenhaus Sie auf Zahlung verklagt. Ich sehe hier einen Ansatzpunkt und damit zumindest eine Chance für Sie, darin, dass man Sie noch in der Notaufnahme quasi "überfallen" hat mit dem Vertrag. Aber: Grundsätzlich sind Sie aus dem Vertrag verpflichtet zur Zahlung. Für den Fall, dass Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, würde ich es darauf ankommen lassen.

Ich hoffe, das meine Antwort Ihnen weitergeholfen hat. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren.

Freundliche Grüße
D. Bettinger
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Bettinger,

meine Krankenkasse ist ja bereit, die Arztkosten zu zahlen, wenn der Arzt mit dieser abrechnen würde. Meine Zusatzkasse würde dann die darüber hinausgehenden Arztgebühren zahlen. Doch man weigert sich, mit der Krankenkasse abzurechnen und beharrt darauf, dass ich die Kosten selbst zu tragen hätte. Das Krankenhaus hat längst schon mit der Krankenkasse abgerechnet. Es geht hier lediglich um die Arztgebühren.
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, das ist mir bewußt.
Es handelt sich ja um die privatärztliche Leistung, also die Arztkosten. Darüber haben Sie eine Rechnung erhalten von der Abrechnungsstelle. Dies sind in der Tat nur die Arztkosten. Dann müssen Sie mit der Krankenkasse erneut sprechen und den Teil, der Kassenanteil ist von der GKV tragen lassen und den Rest Ihre Zusatzversicherung bezahlen lassen.

Ich hoffe, das meine Antwort Ihnen weitergeholfen hat. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren.

Freundliche Grüße
D. Bettinger
Rechtsanwalt
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Donauer,

falls keine Nachfrage mehr besteht, möchte ich SIe höflich bitten, meine Antworten zu akzeptieren.
Danke sehr.
Freundliche Grüße
D. Bettinger
Rechtsanwalt
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Donauer,

teilen Sie mir bitte mit, was gegen eine Akzeptierung der Antwort und der Nachfrage spricht?

Freundliche Grüße
D. Bettinger
Rechtsanwalt