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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, mein Name ist Conny . Ich bin Friseuse und seid August

Kundenfrage

Hallo, mein Name ist Conny .
Ich bin Friseuse und seid August ´11 als Nageldesignerin Teilselbsständig. Damit war meine Cheffin einverstanden.
Bekam aber trotzdem die Kündigung. Daraufhin kümmerte ich mich ob ich mich auch als Friseuse selbsständig machen könnte und fand die Möglichkeit mit dem Reisegewebe.
In der letzten Woche meiner noch Beschäftigung fragte ich nun nach Kunden unter anderen auch meine Stammkunden die ich im Geschäft bedient habe . Nun will meine ehemalige Cheffin mich wegen Kundenabwerbung anzeigen. Mit was muß ich rechnen ? Mein Gewerbeschein für das Reisegewerbe habe ich . Kann ich die Kunden machen die von mir Haare gemacht haben wollen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich kann Ihnen ihre Chefin nichts anhaben.

Die Kunden entscheiden ja freiwillig, zu wem sie gehen.

Es kann aber sein, dass in Ihrem Arbeitsvertrag mit der Chefin eine Klausel steht, die Ihnen das Abwerben verbietet - dann wäre es etwas anderes.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Diese Klausel steht nicht in meine Vertrag.

Was bedeutet ``grundsätzlich kann mir meine Chefin nichts anhaben``?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) kann sich auch schon während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ein solches Abwerbeverbot ergeben.

Allerdings müsste Ihnen die Chefin erstmal nachweisen, dass Sie die Kunden abgeworben haben.

Am Ende entscheidet ja jeder Kunde selbst, wo er hingeht.

Ihre Chefin kann Ihnen also nichts anhaben, das heißt es drohen keine Konsequenzen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Eine oder mehre Kunden sollen wohl bezeugen das ich mich bei Ihnen angeboten habe Sie weiter zu Frisieren.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn dem so wäre, könnte die Chefin Schadensersatz verlangen.

Sie kann Sie aber nicht anzeigen oder ähnliches. Es drohen ansonsten keine Konsequenzen für das Geschäft.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wie hoch kann der Schadensersatz ausfallen?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Chefin müsste beweisen, dass die abgeworbenen Kunden auch weiterhin zu ihr gekommen wären und könnte dann den entgangenen Gewinn geltend machen.

Dies kann sie aber nicht beweisen.

Daher kann sie pauschal ein Monatsgehalt geltend machen als Schadensersatz.
raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dankeschön. Conny
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern.

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