So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2949
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Ich suche dringend einen Experten, der sich im Namensrecht

Kundenfrage

Ich suche dringend einen Experten, der sich im Namensrecht auskennt und auch wirklich dafür einsetzt. Meinem Sohn ist der Name bei meiner Eheschließung Serrar erteilt worden. Im März 2011 erfolgte die Scheidung. Mein Sohn möchte den Namen seines "Stiefvaters" aus verständlichen Gründen nicht mehr tragen. Die Behörden interessieren sich nicht wirklich dafür ... Wer kann uns helfen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Ihre Schilderungen verstehe ich so, dass eine Einbenennung nach § 1618 BGB bei Ihrem Sohn stattgefunden hat.

 

Eine Einbenennung eines Kindes ist grundsätzlich endgültig und nicht wieder rückgängig zu machen, es gilt der Grundsatz der Namenskontinuität. Hierauf werden Sie normalerweise bei dem Vorgang beim Standesamt mündlich und schrifltich hingewiesen.


Das Einverständnis des Kindes ist bei einem 3jährigen auch noch nicht erforderlich, dies stellt also keinen Grund für eine "Anfechtung" oder Ähnliches dar.

 

Letztlich bleiben Ihnen daher nur die üblichne Formen der Namensänderung, also etwa bei Heirat die Annahme des Namens des Ehegatten.

 

Eine sog. öffentlich-rechtliche Namensänderung, die es zusätzlich noch gibt, stellt den absoluten Ausnahmefall dar und ist wirklich nur in besonderen Härtefällen (entstellende, historisch belastete Namen usw.) erfolgreich durchzusetzen.

 

Ein solcher Fall ist hier für mich nach Ihren Schilderungen leider nicht ersichtlich.

 

Es tut mir leid, Ihnen keine erfreulichere Auskunft geben zu können.

 

Gruß